
Austria Wien – WSG Tirol 0:0
Wien, Bundesliga ÖsterreichGenerali Arena, 13.008 Zuschauer, Schiedsrichter: Jakob Semler
Tore:
keine
FK Austria Wien: Sahin-Radlinger; Ranftl, Plavotic, Radonjic, Eggestein (85. Raguz), Taeseok Lee, Kang-hee Lee (85. Aleksa), Dragovic, Fischer, Sarkaria (65. Boateng), Barry.
WSG Tirol: Stejskal; Kubatta, Naschberger, Müller, Lawrence, Frederiksen (89. Anselm), Böckle, Boras, Wels, Ola-Adebomi (80. Hinterseer), Sabitzer (80. Vötter).
Spielbericht:
WSG Tirol und Austria Wien trennen sich 0:0 – umkämpftes Bundesliga‑Duell in der Generali Arena
Das torlose Remis zwischen WSG Tirol und Austria Wien in der Generali Arena brachte beiden Teams wichtige Punkte, aber keine entscheidenden Sprünge in der Tabelle der Bundesliga Österreich. Während die Tiroler ihre Serie von fünf ungeschlagenen Spielen fortsetzen und vorerst Rang neun behaupten, bleibt Austria Wien zumindest bis Sonntag auf Platz drei. Die Fotos des Spiel sind in der Sportpictures Austria-Fotogalerie.
Mutiger Beginn der WSG Tirol mit viel Ballbesitz
Die Gäste aus Tirol traten selbstbewusst auf. Nach dem 3:2‑Erfolg in Salzburg zeigte die WSG von Beginn an, dass sie auch in Wien mutig auftreten wollte. Trainer Thomas Silberberger ersetzte den gesperrten Matthäus Taferner durch Moritz Wels und brachte im Angriff Ademola Ola‑Adebomi. Mit viel Ballbesitz drängten die Tiroler die Austria immer wieder tief in deren Hälfte.
Trotz der spielerischen Kontrolle fehlte jedoch die letzte Präzision. Abschlüsse wie jener von Baden Frederiksen aus der Distanz in Minute 22 blieben harmlos oder wurden von der gut organisierten Austria‑Defensive um Aleksandar Dragovic entschärft.
Austria Wien lauert auf Konter, bleibt aber glücklos im Abschluss
Die Austria, die in der Defensive Dejan Radonjic für Philipp Wiesinger brachte, setzte auf schnelle Umschaltmomente. In einer lebhaften Anfangsphase boten sich zwei gute Möglichkeiten: Manfred Fischer verzog aus der zweiten Reihe (6.), und Lee Kang‑hee köpfelte knapp vorbei (17.).
Durch das aggressive Pressing der Tiroler kam die Austria nur selten zu längeren Ballbesitzphasen. Wenn sie den Ball eroberten, fehlten jedoch oft die zündenden Ideen, um gefährlich in den Strafraum vorzudringen.
Mehr Initiative nach der Pause, aber weiterhin wenig Durchschlagskraft
Nach dem Seitenwechsel zeigte sich Austria Wien aktiver. Ein Schuss von Abubakr Barry in Minute 50 deutete an, dass die Wiener mehr Risiko nehmen wollten. Gleichzeitig arbeitete die Austria nun intensiver gegen den Ball, was das Spiel ausgeglichener machte.
Die beste Chance in dieser Phase hatte jedoch die WSG Tirol: Johannes Naschberger zwang Austria‑Keeper Samuel Sahin‑Radlinger in der 52. Minute zu einer starken Parade. Erst in der 73. Minute musste WSG‑Torhüter Adam Stejskal ernsthaft eingreifen, als Reinhold Ranftl aus der Distanz abzog.
Verletzungsschock bei Austria Wien und hektische Schlussphase
Für einen Schreckmoment sorgte die 64. Minute: Manprit Sarkaria wurde von Benjamin Böckle am Fuß getroffen und musste mit der Trage vom Feld. Nach dem Ausfall von Noah Botic droht der Austria damit der nächste Offensivspieler wegzubrechen.
In der Schlussphase erhöhte die Austria den Druck und brachte die Tiroler Defensive mehrfach ins Wanken. Trotz einiger guter Ansätze fanden die Wiener jedoch keine klare Einschussmöglichkeit mehr. Die WSG verteidigte konzentriert und brachte das 0:0 über die Zeit.
Fazit: Intensives Spiel ohne Sieger
Das Duell in der Generali Arena bot viel Kampf, taktische Disziplin und einige Halbchancen, aber keine Tore. Die WSG Tirol bestätigt ihre stabile Form, während Austria Wien trotz engagierter Leistung offensiv zu wenig Durchschlagskraft zeigte.
Austria Wien Website
WSG Tirol Website
Bilder des Spiels:























