Wien,Oesterreich,15.FEB 26 - Fussball Bundesliga Oesterreich, Austria Wien - Rapid Wien. Bild zeigt Nenad Cvetkovic, Johannes Eggestein. Photo: Sportpictures.at/Wolfgang Kern

Wiener Derby, Austria, SK Rapid, Vienna, Bundesliga, Bilder, Fotos, Pictures, Soccer, Fussball, Generali Arena, 14.02.2026

Austria Wien – Rapid Wien 2:0 (2:0)

Fußball, Bundesliga Österreich, 15.02.2026, Wien, Generali Arena, 15.600 (ausverkauft), SR Hameter

Tore:
1:0 Eggestein (15.)
2:0 Ranftl (34.)

Austria: Sahin-Radlinger – Wiesinger, Dragovic (86. Handl), Plavotic – Ranftl, Lee K. (86. Boateng), Barry, Lee T. – Fischer, Eggestein, Saljic (62. Maybach)

Rapid: Hedl – Bolla (82. Haidara), Cvetkovic, Raux-Yao, Ahoussou – Amane (71. Nunoo), Ndzie (21. Lu. Grgic), Gulliksen (46. Börkeeiet) – M. Seidl (71. Kara), Weimann, Wurmbrand

Gelbe Karten: Lee T. bzw. Grgic, Nunoo, Kara

Anm.: Das Spiel war ab der 90. Minute nach Böllerwürfen aus dem Sektor der Rapid-Fans rund zehn Minuten unterbrochen.

Spielbericht:
Austria gewinnt zweites Wiener Derby – Rapid weiter sieglos

Die Austria hat auch das zweite große Wiener Derby dieser Saison für sich entschieden und damit Rapids Negativserie weiter verlängert. Die Mannschaft von Stephan Helm setzte sich am Sonntag in der ausverkauften Generali-Arena mit 2:0 durch und schob sich dadurch auf Tabellenrang drei vor. Rapid hingegen wartet nun bereits seit zwölf Pflichtspielen auf einen Sieg. Zudem wurde die Partie in der Schlussphase aufgrund von Böllerwürfen aus dem Gästesektor unterbrochen.
Austria startet effizient – Rapid findet keine Antworten

Austria startet druckvoll
Vor 15.600 Zuschauerinnen und Zuschauern erwischte die Austria den besseren Start. Bereits in der 15. Minute brachte Johannes Eggestein die Gastgeber in Führung, nachdem ein Klärungsversuch von Romeo Amane ungewollt zur perfekten Vorlage wurde. Der Stürmer verwertete den Ball per Halbvolley ins Eck. Während Rapid in dieser Phase versuchte, sich offensiv zu befreien, fanden die Grün-Weißen kaum spielerische Mittel, um die kompakte Austria-Defensive ernsthaft zu gefährden.

Ranftl erhöht auf 2:0
In der 34. Minute erhöhte Reinhold Ranftl auf 2:0. Vorausgegangen war ein Gegenstoß, bei dem Eggestein den Ball behauptete und präzise weiterleitete. Ranftls Abschluss rollte anschließend unhaltbar ins lange Eck. Rapids beste Möglichkeit vor der Pause blieb ein Schuss von Nikolaus Wurmbrand, der jedoch über das Tor ging.
Rapid bemüht, aber ohne Durchschlagskraft

Rapid in zweiter Halbzeit weiter glücklos
Zur zweiten Halbzeit reagierte Rapid-Trainer Johannes Hoff Thorup und brachte Tobias Börkeeiet für Tobias Gulliksen, um mehr Struktur ins Mittelfeld zu bringen. Obwohl Rapid in der Folge mehr Ballbesitz verzeichnete, gelang es den Gästen weiterhin nicht, gefährliche Aktionen zu kreieren. Bendeguz Bolla scheiterte in der 60. Minute mit einem Flachschuss an Austria-Torhüter Samuel Sahin-Radlinger – eine der wenigen nennenswerten Offensivszenen der Hütteldorfer.

Auch die später eingewechselten Ercan Kara und Daniel Nunoo konnten keine entscheidenden Impulse setzen. Die Austria wiederum konzentrierte sich zunehmend darauf, den Vorsprung zu verwalten, und ließ defensiv kaum etwas zu.
Unterbrechung nach Böllerwürfen

Kurz vor Ende der regulären Spielzeit kam es zu einer Unterbrechung. Nachdem aus dem Rapid-Fansektor mehrere pyrotechnische Gegenstände auf das Spielfeld geworfen worden waren, unterbrach Schiedsrichter Markus Hameter die Partie gemäß dem Dreistufenplan der Liga. Beide Mannschaften wurden in die Kabinen geschickt. Erst nach rund zehn Minuten konnte das Spiel fortgesetzt und regulär beendet werden.

Ausblick
Mit dem Derbysieg festigt die Austria ihre Position im Spitzenfeld und bleibt im Rennen um die Meistergruppe. Rapid hingegen bleibt im Tabellenmittelfeld stecken und wartet auch nach drei Spielen unter dem neuen Trainer weiterhin auf ein Erfolgserlebnis.

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Bilder des Spiels: