
SK Rapid Wien – WSG Tirol 2:0 (1:0)
Fußball, Bundesliga Österreich, Wien, Allianz Stadion, Zuschauer: 19.400, Schiedsrichter: Markus Hameter
Tore: 1:0 O. Strunz (74.), 2:0 G. Burgstaller (86.)
SK Rapid Wien (4-2-3-1): Hedl; Kasius (Schick 90.), Querfeld, Sollbauer, Moormann; Kerschbaum, Petrovic (Oswald 76.); Zimmermann (Strunz 62.), Greil, Grüll (Bajic 76.); Burgstaller (K) Trainer: Zoran Barisic
WSG Tirol (4-3-1-2): Oswald (K); Schulz, Stumberger, Behounek, Ranacher (Sabitzer 46.); Müller (Naschberger 89.), Sulzbacher (Üstündag 89.); Ertlthaler (Rinaldi 80.), Ogrinec (Prica 65.), Rogelj; Trainer: Thomas Silberberger
Gelbe Karten: Ranager (34.), Burgstaller (39.), Zimmermann (59.), Kerschbaum (64.), Sulzbacher (76.)
Spielbericht:
Rapid fixiert Meistergruppe mit Sieg gegen die WSG Tirol
Rapid Wien hat am Sonntag einen wichtigen Schritt gesetzt und sich bereits eine Runde vor Ende des Grunddurchgangs einen Platz in der Meistergruppe gesichert. Die Hütteldorfer gewannen ihr Heimspiel gegen die WSG Tirol mit 2:0 und sind damit nicht mehr aus den Top sechs zu verdrängen. Die Gäste rutschten hingegen auf Rang sieben ab und stehen vor einem entscheidenden Duell gegen Sturm Graz.
Dominanter Beginn ohne zählbaren Ertrag
Vor 19.400 Zuschauerinnen und Zuschauern übernahm Rapid früh die Kontrolle. Guido Burgstaller stand im Mittelpunkt der Anfangsphase, scheiterte jedoch mehrfach an WSG‑Torhüter Ferdinand Oswald oder verfehlte knapp. Die größte Chance der ersten Hälfte bot sich nach einer Freistoßflanke von Marco Grüll: Burgstallers Kopfball prallte an die Stange, der Ball schien die Linie zu überqueren, doch der Treffer wurde nach VAR‑Überprüfung wegen Abseits aberkannt.
Kurz vor der Pause drängte Rapid erneut auf die Führung. Oswald parierte einen weiteren Burgstaller‑Kopfball, und Patrick Greil vergab zwei gute Möglichkeiten. Trotz klarer Überlegenheit blieb es beim 0:0.
Chancenwucher – bis der Joker sticht
Auch nach dem Seitenwechsel setzte sich das Bild fort. Rapid erspielte sich Chance um Chance, ließ jedoch die nötige Effizienz vermissen. Zimmermann, Burgstaller, Petrovic und Grüll fanden allesamt gute Abschlüsse vor, scheiterten aber entweder an Oswald oder an der eigenen Präzision.
Erst in der 74. Minute fiel der erlösende Treffer. Grüll setzte sich auf der linken Seite durch und legte ideal für den eingewechselten Oliver Strunz auf. Der Joker blieb cool und schob den Ball flach ins Eck – das 1:0.
Die WSG versuchte in der Schlussphase, den Ausgleich zu erzwingen, kam jedoch über Ansätze nicht hinaus. Auch die Einwechslung von Thomas Sabitzer, der mit Gesichtsmaske spielte, brachte keine zwingenden Chancen.
Burgstaller sorgt für die Entscheidung
In der 86. Minute machte Rapid alles klar. Nach einer starken Aktion von Denso Kasius verwertete Burgstaller zum 2:0 und besiegelte den achten Liga‑Sieg in Folge gegen die Tiroler.
Mit dem Erfolg hat Rapid die Meistergruppe fixiert und reist nun mit Rückenwind zum Wiener Derby gegen die Austria. Dort könnten die Grün‑Weißen ihren Erzrivalen sogar noch in die Qualifikationsgruppe drängen.
Website Rapid Wien
Website WSG Tirol
Bilder des Spiels:


































