
Rapid Wien – WAC 1:3 (1:0)
Fußball, Bundesliga, Österreich, Wien, Allianz Stadion, 17.900 Zuschauer, SR Hameter
Tore:
1:0 (38.) Schaub
1:1 (73.) Pink
1:2 (85.) Ballo
1:3 (93.) Pink
Rapid: Hedl – Bolla, Schöller, Raux-Yao, Auer – Schaub, Lu. Grgic (75. Børkeeiet), Sangare, M. Seidl – Beljo (83. Kara), Jansson (75. Wurmbrand)
WAC: Polster – Baumgartner, Nwaiwu, Wimmer – Jasic, Piesinger (65. Agyeman), Omic, Ullmann – Zukic (85. Altunashvili) – Gattermayer (65. Pink), Ballo (94. Diabate)
Gelbe Karten: Beljo bzw. Baumgartner, Wimmer, Zukic
Spielbericht:
WAC gewinnt nach Rückstand bei Rapid
Der RZ Pellets WAC hat zum Auftakt des Bundesliga-Frühjahrs einen wichtigen Auswärtssieg gefeiert. Die Kärntner setzten sich im Allianz Stadion in Wien mit 3:1 gegen Rapid Wien durch und überholten die Hütteldorfer damit in der Tabelle. Die Partie wurde von Sportpictures Austria begleitet und bot trotz schwieriger Bedingungen mit eisigem Wind und niedrigen Temperaturen eine intensive und umkämpfte Begegnung.
Rapid geht nach zähem Beginn in Führung
Vor 17.900 Zuschauerinnen und Zuschauern entwickelte sich zunächst ein Spiel ohne große Höhepunkte. Rapid hatte mehr Ballbesitz, fand aber kaum Lösungen im letzten Drittel. Ein Fehlschuss von Sangaré blieb lange die einzige nennenswerte Aktion.
Erst ein schneller Umschaltmoment brachte die Führung. Nach einem Pass aus der eigenen Hälfte setzte sich Beljo im Zweikampf durch und legte für Louis Schaub auf. Der Offensivspieler blieb im Strafraum ruhig, ließ zwei WAC-Verteidiger aussteigen und traf trocken zum 1:0. Rapid schien damit auf Kurs, doch die Führung brachte keine zusätzliche Sicherheit.
WAC dreht das Spiel nach der Pause
Auch nach dem Seitenwechsel blieb die Partie zerfahren. Seidl setzte den ersten Rapid-Abschluss der zweiten Hälfte knapp neben das Tor. Kurz darauf vergab Zukic die große Chance auf den Ausgleich, als Hedl seinen Lupfer mit den Fingerspitzen abwehrte.
In der 73. Minute schlug der WAC dann zu. Die Rapid-Abwehr ließ Zukic zu viel Raum, der Serbe bediente den kurz zuvor eingewechselten Markus Pink, der zum 1:1 traf. Zunächst wurde der Treffer wegen Abseits aberkannt, nach VAR-Überprüfung jedoch gegeben.
Rapid wirkte verunsichert, und der WAC nutzte die Schwächephase konsequent. Ein weiter Abschlag von Polster reichte aus, um die Rapid-Defensive auszuhebeln. Thierno Ballo setzte sich gegen Bolla durch und traf zwischen dessen Beinen ins lange Eck – die 2:1-Führung für die Gäste.
Pink sorgt für die Entscheidung
Rapid warf in der Schlussphase alles nach vorne, doch die Defensive der Kärntner stand stabil. In der Nachspielzeit nutzte Pink einen Fehler von Schöller nach einem unglücklichen Einwurf von Auer und schob zum 3:1-Endstand ein. Für den WAC war es der fünfte Pflichtspielsieg in Serie unter Trainer Dietmar Kühbauer.
Rapid hingegen wartet nach zwei Frühjahrsrunden weiterhin auf den ersten Punkt und liegt bereits neun Zähler hinter Tabellenführer Sturm Graz.
Fazit: WAC effizient, Rapid fehleranfällig
Bilder des Spiels:













