
Rapid Wien – Hamburger SV 3:2 (3:2)
Fußball, Bundesliga Österreich, Wien, Allianz Stadion, 14.541
Tore: 1:0 Kara (3.), 1:1 Poulsen (16.), 1:2 Grönbaek (24.), 2:2 Kara (35.), 3:2 Lemke (ET, 37.)
Rapid Wien: Hedl – Auer (70. Horn), Schöller (46. Raux-Yao), Cvetković (75. Gröller), Bolla (46. Roka, 75. F. Demir) – Schaub (46. Amane), Bajlicz (46. Seidl) – Wurmbrand (70. Dahl), Adamsen (62. Tilio), Demir (61. Haidara) – Kara (62. Gulliksen)
HSV: Lahti – Capaldo (46. Nandja), Bissi-Mouelle (46. Elfadli), Torunarigha (46. Omari) – Jatta (46. Sahiti), Pherai, Remberg (62. Sedlatschek), Lemke (77. Dompé) – Adeline (46. Amoako), Grönbaek (62. von Diczelski) – Poulsen (33. Philippe)
Spielbericht:
Rapid Wien gewinnt Testspiel gegen den Hamburger SV mit 3:2
Sportpictures Austria aus dem Allianz Stadion.
Der SK Rapid Wien hat seine Generalprobe vor dem Europacup‑Auftakt erfolgreich abgeschlossen. Im Testspiel gegen den deutschen Bundesligisten Hamburger SV setzten sich die Hütteldorfer im Allianz Stadion mit 3:2 durch. Die Partie bot ein hohes Tempo, viele Offensivaktionen und wichtige Erkenntnisse für das bevorstehende Pflichtspiel in Andorra.
Früher Rapid‑Treffer und intensiver Beginn
Rapid startete mit viel Energie in die Begegnung. Bereits in der dritten Minute brachte Yusuf Demir eine präzise Flanke aus dem rechten Halbfeld in den Strafraum. Ercan Kara stieg am höchsten und köpfte zum 1:0 ein. Die Wiener blieben zunächst spielbestimmend und kamen wenig später zu einer weiteren guten Möglichkeit, die jedoch von der HSV‑Defensive entschärft wurde.
Mit zunehmender Spieldauer fand der HSV besser in die Partie. In der 16. Minute kombinierten sich die Gäste über die rechte Seite durch, Yussuf Poulsen verwertete die Hereingabe zum 1:1. Nur wenige Minuten später drehte Hamburg das Spiel. Albert Grønbæk traf nach einem Zuspiel von Nicolás Capaldo aus der Distanz zum 1:2.
Rapid antwortet mit Effizienz und dreht die Partie
Rapid reagierte unmittelbar auf den Rückstand. Zunächst verpasste Demir per Kopf knapp, ehe die Wiener erneut gefährlich kombinierten. Der Ausgleich fiel nach einer Ecke: Bendegúz Bolla fand Ercan Kara, der in der 35. Minute seinen zweiten Treffer erzielte und auf 2:2 stellte.
Nur eine Minute später folgte die erneute Rapid‑Führung. Jonas Auer brachte den Ball scharf zur Mitte, Louis Lemke lenkte die Hereingabe unglücklich ins eigene Tor. Rapid führte damit 3:2 und ging mit diesem Ergebnis in die Pause. Kurz vor dem Halbzeitpfiff musste Niki Hedl noch zweimal eingreifen, rettete aber stark.
Ruhigere zweite Halbzeit mit klarer Rapid‑Struktur
Rapid wechselte zur Pause mehrfach und brachte frische Kräfte. Die Partie wurde nun kontrollierter und weniger hektisch. Die erste nennenswerte Aktion gehörte erneut Rapid, als Yusuf Demir einen Freistoß knapp über das Tor setzte. Auf der Gegenseite scheiterte Rayan Philippe an Hedl.
In der 62. Minute kamen Tobias Gulliksen und Marco Tilio ins Spiel. Tilio sorgte mit einem dynamischen Dribbling für Gefahr, wurde aber im letzten Moment gestoppt. Rapid blieb in dieser Phase die aktivere Mannschaft und kam über hohe Ballgewinne zu weiteren Offensivmomenten. Haidara und Dahl verpassten jeweils knapp einen weiteren Treffer.
Stabiler Schlussabschnitt und positives Fazit
In der Nachspielzeit zwang Haidara den HSV‑Torhüter noch zu einer Parade, doch am Ergebnis änderte sich nichts mehr. Rapid brachte die Führung souverän über die Zeit und feierte einen verdienten 3:2‑Erfolg.
Trainer Johannes Hoff Thorup zeigte sich zufrieden. Er betonte die verbesserte Positionierung im Mittelfeld nach der Pause und hob den Teamgeist hervor, der sich besonders in den intensiven Zweikämpfen zeigte.
Website Austria Wien
Website HSV
Bilder des Spiels:





















