
SK Rapid Wien – 1. FC Union Berlin 1:1 (0:1)
Fußball, Testspiel, Wien, Allianz Stadion, 19.384 Zuschauer, SR: Gabriel Gmeiner
Tore: 0:1 Skarke (42.), 1:1 Mbuyi (68.)
SK Rapid (4-4-2): Hedl – Horn (45. Auer), Ahoussou (45. Raux-Yao), Cvetkovic (45. Marcelin), Demir (70. Seydi) – Schaub (45. Radulovic), Amane (45. Grgic), Seidl (45. Sangare), Weixelbraun (70. Dursun) – Antiste (45. Kara), Mbuyi (70. Bajlicz). Trainer: Peter Stöger.
Union Berlin (3-5-2): Ronnow (61. Klaus) – Rothe (61. Juranovic), Querfeld, Doekhi (45. Kral) – Markgraf (45. Leite), Sliskovic (45. Haberer), Khedira (45. Tousart), Schäfer (61. Ali), Trimmel – Ilic (61. Ljubicic), Skarke (45. Ansah). Trainer: Steffen Baumgart
Spielbericht:
Kein Sieger im Duell der Traditionsklubs: Rapid und Union trennen sich 1:1
Der SK Rapid Wien und der 1. FC Union Berlin haben sich im Allianz Stadion in Wien mit einem 1:1‑Unentschieden getrennt. Zum Abschluss der Vorbereitung lieferten sich beide Traditionsvereine ein intensives Testspiel, in dem Union die erste Hälfte dominierte, während Rapid nach der Pause klar stärker wurde. Sportpictures Austria hielt die wichtigsten Szenen des internationalen Vergleichs fest.
Union Berlin startet druckvoll und geht verdient in Führung
Union Berlin begann wie schon im Test gegen den LASK mit viel Tempo und kam bereits nach drei Minuten zur ersten großen Chance. Nach einer Ecke von Trimmel köpfte Doekhi Richtung Tor, doch Rapid klärte auf der Linie. Die Zweikämpfe wurden früh intensiv geführt, während beide Teams im letzten Drittel noch mit Ungenauigkeiten zu kämpfen hatten.
Rapid wurde erstmals nach einem ruhenden Ball gefährlich: Eine kurz ausgeführte Ecke landete über Antiste am Außennetz (34.). Kurz vor der Pause nutzte Union jedoch einen Fehler von Rapid‑Keeper Niklas Hedl. Eine harmlose Hereingabe rutschte ihm aus den Händen, Tim Skarke schob aus spitzem Winkel zum 0:1 ein (43.). Mit dieser Führung ging es in die Kabinen.
Viele Wechsel – Rapid übernimmt nach der Pause das Kommando
Durch zahlreiche Wechsel auf beiden Seiten verlor die Partie zunächst an Struktur. Mit zunehmender Spielzeit gewann Rapid jedoch die Oberhand. Die Wiener setzten Union immer stärker unter Druck und kamen durch Andrija Radulovic in der 66. Minute zum ersten gefährlichen Abschluss.
Union verlor in dieser Phase an Stabilität, was Rapid konsequent nutzte. Nach einer Flanke von rechts verpassten mehrere Spieler den Ball, doch Claudy Mbuyi stand am langen Eck bereit und verwertete zum verdienten 1:1‑Ausgleich (68.).
Rapid drückt auf den Sieg – Union vergibt die letzte Chance
In der Schlussphase entwickelte sich ein offener Schlagabtausch. Rapid suchte den Siegtreffer, während Union auf Konter lauerte. Die beste Möglichkeit hatte der Berliner Youngster Elias Ali, der kurz vor Abpfiff aus kurzer Distanz vergab.
Am Ende blieb es beim leistungsgerechten 1:1, das beiden Teams wertvolle Erkenntnisse für den Saisonstart liefert.
Fazit: Gerechtes Remis nach zwei unterschiedlichen Halbzeiten
Der SK Rapid Wien zeigte nach der Pause eine deutliche Leistungssteigerung und verdiente sich den Ausgleich. Union Berlin überzeugte vor allem im ersten Durchgang, ließ aber nach dem Seitenwechsel nach.
Die Bilder des intensiven Testspiels liefert wie gewohnt Sportpictures Austria.
Website Rapid Wien
Website 1. FC Union Berlin
Bilder des Spiels:


















