
SK Rapid Wien – Red Bull Salzburg 1:0 (0:0)
Fußball, Bundesliga Österreich, Wien, Allianz Stadion, Zuschauer: 24.166, SR Ciochirca.
Tore:
1:0 (88.) Kara
SK Rapid: Hedl; Schöller (79./Grgic), Cvetkovic (51./Wurmbrand), Raux Yao; Bolla, Amane, Seidl, Ahoussou; Dahl (79./Borkeeiet), Weimann (68./Kara), Antiste (68./Y. Demir); Trainer: Johannes Hoff Thorup.
RB Salzburg: Schlager; Lainer, Schuster, Drexler, Krätzig (90./Terzic); Vertessen (84./Redzic), Bidstrup (90./Aguilar), Kjaergaard, Alajbegovic (57./Yeo); Kitano; Konaté (57./Onisiwo); Trainer: Daniel Beichler.
Spielbericht:
Kara entscheidet Schlagerspiel – Rapid feiert Last‑Minute‑Triumph
Der SK Rapid Wien hat im Bundesliga‑Topspiel gegen Red Bull Salzburg einen wichtigen 1:0‑Heimsieg gefeiert und sich damit eindrucksvoll im Titelrennen zurückgemeldet. Vor mehr als 24.000 Fans im Allianz Stadion Wien sorgte Joker Ercan Kara in der 89. Minute für den entscheidenden Treffer. Die Bildergalerie von Sportpictures Austria zeigt die besten Fotos eines intensiven und taktisch geprägten Fußballnachmittags.
Salzburg beginnt druckvoll – Rapid verteidigt kompakt
Rapid‑Trainer Johannes Hoff Thorup nahm nach dem 0:2 gegen Hartberg zwei Änderungen vor und brachte Janis Antiste und Jakob Schöller neu in die Startelf. Bei Salzburg kehrte Stefan Lainer nach seiner Sperre zurück. Die Gäste standen hoch, pressten früh und versuchten, Rapid in der eigenen Hälfte festzusetzen.
Die erste nennenswerte Chance gehörte Salzburg: Karim Konaté zog nach sechs Minuten ab, setzte den Ball aber über das Tor. Rapid blieb zunächst vorsichtig, lauerte auf Umschaltmomente und suchte immer wieder Antiste mit langen Bällen. Die beste Möglichkeit der Wiener vor der Pause vergab der Franzose nach Vorlage von Bolla, als er den Ball nicht sauber mitnehmen konnte.
Rapid mit mehr Ballbesitz – Salzburg vergibt die klareren Chancen
Während Rapid geduldig aufbaute, blieb Salzburg im letzten Drittel gefährlicher. In der 42. Minute bot sich Konaté die große Chance zur Führung, doch er brachte eine scharfe Hereingabe aus kurzer Distanz nicht aufs Tor. Rapid wiederum fehlte im Angriffsdrittel die Präzision, sodass es torlos in die Pause ging.
Zweite Hälfte: Rapid steigert sich – Salzburg bleibt gefährlich
Kurz nach Wiederbeginn musste Rapid einen Rückschlag verkraften: Nenad Cvetkovic verletzte sich und wurde durch Nikolaus Wurmbrand ersetzt. Nur Sekunden später vergab Bolla die bis dahin größte Rapid‑Chance, als er aus kurzer Distanz an Salzburg‑Keeper Alexander Schlager scheiterte.
Das Spiel wurde offener, Salzburg brachte mit Moussa Yeo und Karim Onisiwo frische Offensivkräfte. Yeo prüfte Hedl, doch der Rapid‑Torhüter blieb sicher. Die Partie kippte nun immer mehr in Richtung Rapid, das in der Schlussphase deutlich aktiver wurde.
Joker stechen – Kara trifft in der 89. Minute
In der 69. Minute brachte Hoff Thorup Yusuf Demir und Ercan Kara – ein Wechsel, der das Spiel entscheiden sollte. Zunächst setzte Kara einen Abschluss noch neben das Tor, doch Rapid erhöhte den Druck.
In der 89. Minute folgte der Moment des Tages:
Demir setzte sich auf der rechten Seite durch, spielte flach in den Strafraum, und Kara schoss den Ball aus kurzer Distanz ins lange Eck. Das Allianz Stadion explodierte, Rapid führte 1:0 – und brachte den Vorsprung über die Zeit.
Fazit: Rapid lebt – Salzburg verliert erneut knapp
Der SK Rapid Wien zeigte eine reife, kämpferische Leistung und belohnte sich spät. Red Bull Salzburg blieb zwar spielstark, scheiterte aber an der eigenen Effizienz. Mit diesem Sieg ist Rapid wieder voll im Titelrennen und setzt ein klares Ausrufezeichen im Kampf um die Meisterschaft.
Website Rapid Wien
Website Red Bull Salzburg
Bilder des Spiels:
















