
SK Rapid Wien – LASK 3:0 (1:0)
Fußball, Bundesliga Österreich, Wien, Allianz Stadion, 18.125 Zuschauer, SR Jäger
Tore: 1:0 (31.) Burgstaller, 2:0 (81.) M. Seidl (Elfmeter), 3:0 (95.) Kara
Rapid: N. Hedl – Bolla, Cvetkovic, Raux-Yao, Vincze (75. Kara) – Lu. Grgic (66. Schaub), Amane – Wurmbrand (20. Radulovic), Oswald, M. Seidl – Burgstaller
LASK: Lawal – Cisse, Andrade, Smolcic – Flecker, Coulibaly, Ljubic, Bello – Entrup (64. Adeniran), Zulj, Danek (64. Lang)
Gelbe Karten: Vincze, Cvetkovic, Burgstaller, Kara bzw. Ljubic, Zulj, Lawal, Danek
Spielbericht:
Rapid löst in letzter Sekunde das Europacup‑Ticket
Der SK Rapid hat sich im Play‑off‑Rückspiel der Admiral Bundesliga in buchstäblich letzter Sekunde einen Startplatz für die kommende Europacup‑Saison gesichert. Die Hütteldorfer gewannen vor 18.125 Fans im Allianz Stadion mit 3:0 und drehten damit die 1:3‑Niederlage aus Linz noch um. Guido Burgstaller prägte sein Abschiedsspiel mit einem Tor und einer Vorlage, ehe Ercan Kara in der 95. Minute endgültig für Ekstase sorgte.
Burgstaller nutzt LASK‑Fehler zur frühen Wende
Beide Trainer nahmen im Vergleich zum Hinspiel nur eine Änderung vor. Rapid brachte Grgić für Schaub, beim LASK begann Ljubic anstelle von Horvath. Die Wiener mussten offensiv agieren und kamen früh zu ersten Möglichkeiten. Ein Querpass von Burgstaller fand keinen Abnehmer, ein Volley von Seidl wurde von Andrade auf der Linie geklärt.
In der 31. Minute leitete ein schwerer Fehler der Linzer die Rapid‑Aufholjagd ein. Smolčić spielte einen Freistoß direkt in die Füße von Burgstaller, der trocken zum 1:0 abschloss. Die Partie wurde in der Folge hitziger, begleitet von Diskussionen auf beiden Bänken und mehreren Verwarnungen. Kurz vor der Pause verpasste Rapid das mögliche 2:0, als Seidl nach Doppelpass mit Burgstaller knapp vorbeischoss.
LASK verpasst die Vorentscheidung – Rapid bleibt im Spiel
Nach dem Seitenwechsel suchte der LASK die Entscheidung. In der 65. Minute hatte Bello die große Chance auf den Ausgleich, scheiterte jedoch an Hedl, der den Ball noch an die Stange lenkte. Auch Lang und Coulibaly fanden Möglichkeiten vor, brachten den Ball aber nicht im Tor unter.
Rapid meldete sich erst nach rund 70 Minuten wieder offensiv zurück. Ein Abschluss von Seidl landete im Außennetz, ehe der VAR eingriff und ein Foul von Smolčić an Radulović im Strafraum bestätigte. Seidl verwandelte den fälligen Elfmeter in der 81. Minute – Lawal war zwar dran, konnte den Ball aber nicht entscheidend abwehren.
Kara entscheidet das Drama in der Nachspielzeit
Der LASK schien in der 86. Minute noch einmal zurückzukommen, doch Adenirans Treffer wurde wegen Abseits aberkannt. Rapid drängte nun mit aller Macht auf das dritte Tor. Joker Kara setzte zunächst einen Schuss über das Tor, ehe er in der 95. Minute zum Helden wurde: Burgstaller flankte ideal, Kara köpfte ein – 3:0.
Mit diesem Treffer war die Europacup‑Qualifikation endgültig gesichert. Auf den Tribünen brachen alle Dämme, während der LASK nach einer durchwachsenen Saison ohne internationalen Startplatz bleibt.
Fazit
Rapid zeigte eine kämpferisch starke Leistung, profitierte von einem frühen LASK‑Fehler und bewies in der Schlussphase Nervenstärke. Burgstaller verabschiedete sich mit einem Tor und einem Assist, Kara krönte die Aufholjagd in letzter Sekunde. Die Hütteldorfer steigen damit in die zweite Qualifikationsrunde der UEFA Conference League ein.
Website Rapid Wien
Website LASK
Bilder des Spiels:








































