
Österreich Frauen U19 – Rapid Wien Frauen 7:0 (2:1)
Testspiel Frauen, Österreich, Wien, ÖFB Campus, 175 Zuschauer, Schiedsrichter: Sara Telek
Tore: Inninger (28.), Richter (36., 75., 87.), Kerschbaumer (42.), Krassnig (83.), Havel (90.)
Österreich U19: Grabenhofer, Leidler, Hoke, Keckeis, Lueger, Illinger, Poetzl, Grabovac, Schaefer, Kerschbaumer, Osl
Ersatz: Trinkl, Willimek, Makalic, Krassnig, Herbst, Richter, Hofschweiger, Havel, Frizberg, Richter, Gruenwald
Rapid: Zotter; Holl; König; Bittendorfer; Schneiderbauer; Rammel; Puck; Rauter; Brandl; Taucher; Charwat
Ersatz: Haiden; Aitenbichler; Moser; Gessl; Zöger; Masinovic; Khalaf; Johnston; Haupt; Seidl
Spielbericht:
Rapid Wien Frauen unterliegen starkem U19-Nationalteam im Testspiel am ÖFB Campus
Das erste Testspiel der Sommervorbereitung führte die Rapid Wien Frauen in die Wiener Seestadt. Am modernen ÖFB Campus traf die Mannschaft von Trainerin Katja Gürtler auf das U19 Frauen Nationalteam Österreichs, das sich in wenigen Tagen auf den Weg zur U19‑Europameisterschaft nach Bosnien und Herzegowina macht. Mit Ronja Leidler und Sophie Hoke standen zwei Rapid‑Spielerinnen im rot-weiß-roten Aufgebot von Teamchef Markus Hackl. Die Begegnung bot wertvolle Erkenntnisse für beide Seiten und wurde von Sportpictures Austria umfassend begleitet.
Rapid‑Start und frühe Chancen auf beiden Seiten
Die Rapid-Trainerin entschied sich für eine angepasste Startelf, um Belastung zu steuern und gleichzeitig neue Abläufe zu testen. Im Tor begann Jasmin Zotter, davor formierten Lilli Brandl, Tina Charwat und Isabell Schneiderbauer eine Dreierkette. Im Mittelfeldzentrum agierten Anna Holl und Ilvy Taucher, während Viktoria Bittendorfer und Lisa Rammel über die Flügel für Dynamik sorgten. In der Offensive starteten Vanessa Rauter, Jasmin König und Milla Puck.
Rapid begann mutig und setzte bereits in der ersten Minute ein offensives Zeichen durch Jasmin König. Doch das U19‑Nationalteam antwortete sofort und kam in Minute drei zu einem ersten gefährlichen Abschluss. Die Anfangsphase war intensiv, geprägt von hohem Tempo und mutigem Pressing beider Mannschaften. Österreich erspielte sich zunehmend ein Chancenplus, doch Rapid‑Torhüterin Zotter verhinderte mit starken Paraden zunächst einen Rückstand.
Österreich nutzt Chancen effizient und geht verdient in Führung
Während Rapid immer wieder über die Flügel Nadelstiche setzte, übernahm das U19‑Team zunehmend die Kontrolle. In der 18. Minute verpasste Ilvy Taucher nach starker Vorarbeit von Lisa Rammel nur knapp den Führungstreffer für die Grün‑Weißen. Kurz darauf hatten die Rapidlerinnen Glück, als ein Abschluss aus kurzer Distanz über das Tor ging.
In der 28. Minute fiel schließlich das 1:0 für Österreich durch Valentina Inninger, die eine druckvolle Phase der Gastgeberinnen erfolgreich abschloss. Die Führung gab dem Nationalteam zusätzlichen Auftrieb, während Rapid defensiv gefordert blieb.
Zweites Drittel: Standards, Tempo und ein Doppelschlag des U19-Teams
Nach der ersten Drittelpause erhöhte das U19‑Nationalteam das Tempo weiter. Ein präziser Freistoß von Katie Richter führte in der 36. Minute zum 2:0. Nur wenige Minuten später setzte Alina Kerschbaumer mit einem sehenswerten Solo das 3:0 und unterstrich damit die spielerische Qualität des Teams.
Rapid konzentrierte sich in dieser Phase verstärkt auf die Defensivarbeit und versuchte, über schnelle Umschaltmomente Entlastung zu schaffen. Zahlreiche Wechsel auf beiden Seiten veränderten den Rhythmus des Spiels, ohne jedoch den klaren Trend zugunsten des Nationalteams zu brechen.
Schlussdrittel: Österreich bleibt dominant und erhöht konsequent
Im letzten Drittel zeigte das U19-Team weiterhin hohe Effizienz und baute den Vorsprung Schritt für Schritt aus. Katie Richter traf in der 75. Minute zum 4:0, ehe Tina Krassnig in der 83. Minute auf 5:0 stellte. Rapid-Verteidigerin Hannah Gessl verhinderte in der 86. Minute zunächst einen weiteren Gegentreffer, doch ein Fehler im Spielaufbau ermöglichte Richter kurz darauf ihren dritten Treffer des Tages zum 6:0.
In der 89. Minute traf Österreich noch die Latte, ehe Lilah Havel in der Schlussminute den 7:0‑Endstand herstellte. Das Ergebnis spiegelte die Effizienz und körperliche Präsenz des Nationalteams wider, das sich in EM-Form präsentierte.
Fazit: Lehrreicher Test für Rapid – überzeugende Generalprobe für das U19‑Nationalteam
Für die Rapid Wien Frauen war das Testspiel trotz des deutlichen Ergebnisses ein wertvoller Härtetest, der wichtige Erkenntnisse für die kommenden Wochen liefert. Die Mannschaft zeigte mutige Ansätze, musste sich jedoch der individuellen Klasse und der eingespielten Struktur des U19 Frauen Nationalteams beugen.
Für Österreich war es eine überzeugende Generalprobe vor der Europameisterschaft. Das Team präsentierte sich taktisch stabil, technisch stark und effizient im Abschluss – beste Voraussetzungen für das Turnier in Bosnien und Herzegowina.
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Website SK Rapid
Website Wacker Innsbruck
Bilder des Spiels:
















