Bukarest,Rumaenien,12.OKT.25 - Fussball -UEFA WM-Quali, Rumaenien - Oesterreich. Bild zeigt Christoph Baumgartner, Vlad Dragomir. Photo: Sportpictures.at/Wolfgang Kern

Fotos Fußball, Fußball, UEFA WM-Qualifikation, Bukarest, Arena Nationala, Romania, Rumänien Oesterreich, 12.10,2025, Bucharest, Bukarest

Rumänien – Österreich 1:0 (0:0)

Fußball, UEFA WM-Qualifikation, Bukarest, Arena Nationala, 39.581, SR Massa (ITA)

Tor: 1:0 (95.) Ghita

Rumänien: Radu – Ratiu, Popescu (72. Ghita), Burca, Chipciu – Hagi, M. Marin, Dragomir – Man, Birligea (88. Munteanu), Mihaila

Österreich: A. Schlager – Posch, Lienhart, Alaba, Mwene (66. Prass) – Laimer, Seiwald – Schmid (86. Schöpf), Baumgartner (66. Grillitsch), Sabitzer – Gregoritsch (86. Florucz)

Gelbe Karten: Burca, Mihaila bzw. Baumgartner, Schmid, Mwene (im nächsten Spiel auswärts gegen Zypern gesperrt), Alaba (gegen Zypern gesperrt)


Spielbericht:
Österreich kassiert späten Gegentreffer in Bukarest

Rückschlag in der WM‑Qualifikation
Das österreichische Nationalteam hat in der WM‑Qualifikation einen bitteren Rückschlag erlitten. In Bukarest verlor Österreich am Sonntag gegen Rumänien mit 0:1. Der entscheidende Treffer fiel erst in der 95. Minute. Innenverteidiger Virgil Ghita sorgte für den späten Schock. Trotz der Niederlage bleibt Österreich in Gruppe H weiterhin Tabellenführer, allerdings nur noch zwei Punkte vor Bosnien.

Spannung im Kampf um das WM‑Ticket
Theoretisch kann die ÖFB‑Auswahl in den letzten beiden Runden noch auf Platz drei abrutschen. Damit wäre nicht nur das Direktticket für die WM 2026 in Nordamerika in Gefahr, sondern auch das Playoff für die Gruppenzweiten. Bosnien-Herzegowina hat die Qualifikation nun wieder selbst in der Hand. Dafür wären allerdings Siege gegen Rumänien am 15. November und gegen Österreich am 18. November in Wien nötig. Österreich tritt zuvor auswärts auf Zypern an.

Rumänien startet mit mehr Zug zum Tor
Teamchef Ralf Rangnick nahm in der Startelf mehrere erwartbare Änderungen vor. Alexander Schlager ersetzte Patrick Pentz im Tor. In der Viererkette rückten Philipp Lienhart und Phillipp Mwene für Kevin Danso und Alexander Prass ins Team. Christoph Baumgartner kehrte nach seiner Pause gegen San Marino zurück, während Marko Arnautovic zunächst auf der Bank blieb. Michael Gregoritsch begann als Solospitze.

Vor 39.581 Zuschauerinnen und Zuschauern in der Arena Nationala – darunter mehr als 1.000 Fans aus Österreich sowie Außenministerin Beate Meinl-Reisinger – entwickelte sich eine intensive Partie. Österreich hatte zwar mehr Ballbesitz, doch Rumänien kam zu den klareren Aktionen. Valentin Mihaila und Andrei Ratiu verfehlten das Tor in der Anfangsphase nur knapp.

Österreichs Offensive bleibt blass
Offensiv gelang Österreich wenig. Der einzige Abschluss Richtung Tor kam von Romano Schmid, der jedoch deutlich verzog. Defensiv musste David Alaba nach einem Fehler von Lienhart gegen Daniel Birligea retten. Rumänien blieb gefährlicher, auch wenn zwingende Chancen vor der Pause ausblieben.

Nach dem Seitenwechsel wurde Österreich aktiver. Marcel Sabitzer prüfte Rumäniens Torhüter Ionut Radu, der stark parierte. Auch ein Zuspiel von Baumgartner auf Konrad Laimer entschärfte Radu aufmerksam. Rumänien blieb jedoch mit Distanzschüssen brandgefährlich. Mihaila traf die linke Stange, kurz darauf schoss Dennis Man knapp über das Tor.

Später Treffer entscheidet die Partie
In der 65. Minute brachte Rangnick Florian Grillitsch und Alexander Prass. Kurz darauf verlor Grillitsch den Ball, woraufhin Schlager eine große Chance von Ratiu vereitelte. Österreich schien den Punkt aus Bukarest mitzunehmen. Doch in der fünften Minute der Nachspielzeit köpfelte Ghita eine Flanke von Kapitän Ianis Hagi zum 1:0 ein. Der entscheidende Zweikampf war zuvor gegen Prass verloren gegangen.

Blick auf die letzten Quali‑Spiele
Das Hinspiel hatte Österreich im Juni in Wien noch mit 2:1 gewonnen. Die erste WM‑Teilnahme seit 1998 bleibt weiterhin möglich, doch der Druck steigt. Beim nächsten Spiel auf Zypern fehlen mit David Alaba und Phillipp Mwene zwei gesperrte Defensivspieler. Beide sahen in Bukarest Gelb und sind damit nicht einsatzberechtigt.

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Bilder des Spiels: