
Slowenien Frauen – Dänemark Frauen 26:33 (15:17)
Handball, Frauen EM Hauptrunde, 09.12.2024
Wien, Stadthalle Wien, 1.719 Zuschauer
Dänemark: Toft (6 Paraden), Kristensen (3 Paraden); Halilcevic 6, Aagot 5/1, K. Jörgensen 4, Möller 4, S. Iversen 3, Hagesö 3, Hansen 3, Kamp Nielsen 2/1, Kindberg Hansen 2, Höjlund 1, Tranborg, Östergaard, Eiberg Jörgensen, R. Iversen
Slowenien: Vojnovic (8 Paraden), Djajic (1 Parade); Stanko 8, Ljepoja 6/1, Fegic 3, Erceg 2, A. Abina 2, Juric 1, Novak 1, E. Abina 1, Kogovsek 1/1, Pogorelc 1, Barukcic, Puncer, Hauptman, Markovic
Spielbericht:
Dänemark besiegt Slowenien und wahrt Halbfinalchance – 33:26‑Erfolg in der Wiener Stadthalle
Die dänische Frauen‑Nationalmannschaft hat in der Hauptrunde der Frauen‑EM einen wichtigen Sieg gefeiert. In der Stadthalle Wien setzte sich das Team gegen Slowenien mit 33:26 durch und verschaffte sich damit eine starke Ausgangsposition für das entscheidende Duell gegen die Niederlande. Die Bildergalerie von Sportpictures Austria zeigt die intensivsten Szenen eines hochklassigen Handballabends.
Dänemark startet stark – Slowenien kämpft sich zurück
Dänemark erwischte den besseren Start. Eine frühe Zeitstrafe gegen Sloweniens Schlüsselspielerin Tjasa Stanko brachte die Skandinavierinnen rasch in Vorteil. Über Linksaußen Halilcevic erspielte sich Dänemark eine 4:1‑Führung. Doch Slowenien reagierte beeindruckend. Mit schnellen Kombinationen und präzisem Passspiel glichen Liepoja und Stanko zum 5:5 aus.
In dieser Phase zeigte Slowenien seine spielerische Qualität. Stanko und Erceg trafen aus dem Rückraum, die Abwehr arbeitete aggressiv und stellte Dänemark vor Probleme. Beim 12:10 lag Slowenien wieder vorne, ehe die Partie erneut kippte.
Dänemark findet Antworten – Toft bringt Stabilität
Mit zunehmender Spieldauer schlichen sich bei Slowenien Fehler ein. Das intensive Abwehrspiel kostete Kraft, und Dänemark nutzte die Lücken konsequent. Die nachnominierte Torhüterin Sandra Toft brachte mit wichtigen Paraden Ruhe ins dänische Spiel. Aagot verwertete eine ihrer Abwehraktionen zur 16:15‑Führung.
Slowenien blieb jedoch gefährlich. Stanko erzielte kurz nach der Pause einen Doppelschlag und stellte auf 17:18. Die slowenische Defensive variierte zwischen 5:1 und einer kompakten 6:0‑Formation, was Dänemark immer wieder vor Herausforderungen stellte. Torhüterin Maja Vojnovic hielt ihr Team mit starken Paraden im Spiel.
Dänemark setzt sich ab – Schlüsselphase entscheidet das Spiel
Die entscheidende Szene folgte Mitte der zweiten Halbzeit. Anne Mette Hansen eroberte den Ball, Helene Kindberg verwertete den Gegenstoß – Dänemark führte 24:21. Dieser Drei‑Tore‑Vorsprung gab dem Team Sicherheit. Halilcevic erhöhte später auf 29:24, ein Treffer, der die Weichen endgültig stellte.
Slowenien versuchte mit einer Auszeit gegenzusteuern, doch die Kräfte ließen nach. Neben Stanko und Liepoja fehlten weitere Impulse aus dem Rückraum. Dänemark spielte die Partie souverän zu Ende, auch wenn sich Sarah Iversen bei einem unglücklichen Zusammenprall verletzte.
Fazit: Dänemark mit Rückenwind ins Entscheidungsspiel
Mit dem 33:26‑Sieg wahrt Dänemark Frauen die Chance auf das Halbfinale und geht mit Selbstvertrauen in das direkte Duell gegen die Niederlande. Slowenien Frauen verpasste die große Gelegenheit, bleibt aber im Rennen um einen guten Abschluss der Hauptrunde und trifft als Nächstes auf Deutschland.
Die Bildergalerie von Sportpictures Austria
Website Verband Slowenien
Website Verband Dänemark
Bilder des Spiels:













