Wien,Oesterreich,07.DEZ.24 - Fussball, Handball Frauen Europameisterschaft, Schweiz - Slowenien. Bild zeigt Erin Novak, Lea Schuepbach. Photo: www.sportpictures.at/Wolfgang Kern

Schweiz Frauen – Slowenien Frauen 07.12.2024, Frauen Handball EM, Stadthalle Wien, Switzerland - Slovenia, European Championship

Schweiz Frauen – Slowenien Frauen 25:34 (16:17)

Handball Frauen EM Hauptrunde, 07.12.2024
Wien, Stadthalle Wien, 2.376 Zuschauer

Schweiz: Schüpbach (12 Paraden), Brütsch (1 Parade); Schmid 5, Emmenegger 5, Kündig 4, Gautschi 4, Goldmann 3, Riner 3, Altherr 1, Wolff, Frey, Baumann, Kähr, Bucher, Snedkerud, Bächtiger

Slowenien: Vojnovic (9 Paraden), Dajic (2 Paraden); Abina 6, Stanko 6, Juric 5, Ljepoja 4, Fegic 3, Pogorelc 3, Markovic 3, Svetik 2, Abina 1, Copi 1, Novak, Bajc, Barukcic, Puncer

Strafen: 2×2 Minuten gegen die Schweiz und 3×2 Minuten gegen Slowenien. 23. Minute: Rote Karte gegen Lisa Frey. 


Spielbericht:
Slowenien setzt sich im Endspurt gegen die Schweiz durch

Am zweiten Spieltag der Hauptrunde der Handball Frauen‑EM trafen in der Stadthalle Wien die Schweiz und Slowenien aufeinander. Vor einer stimmungsvollen Kulisse entwickelte sich ein intensives und lange ausgeglichenes Duell, das erst in der Schlussphase eine klare Richtung nahm. Slowenien setzte sich nach großem Kampf mit einem starken Endspurt durch und gewann verdient. Die Partie wurde von Sportpictures Austria begleitet.

Schweiz startet mutig – Slowenien effizient im Abschluss
Slowenien erwischte den besseren Start. Ana Abina traf früh, und Maja Svetik erhöhte per Konter auf 2:0. Die Sloweninnen suchten schnell den Abschluss, scheiterten jedoch mehrfach an der stark reagierenden Schweizer Torhüterin Lea Schüpbach.

Die Schweiz hielt das Tempo hoch und nutzte die eigenen Möglichkeiten konsequent. Norma Goldmann glich beim 4:4 aus, und nach einem Pfostentreffer von Abina brachte Tabea Schmid die Eidgenössinnen beim 6:5 erstmals in Führung. Technische Fehler verhinderten jedoch, dass die Schweiz diesen Vorsprung ausbauen konnte.

Rote Karte bringt keine Wende – Slowenien bleibt stabil
In der 23. Minute musste die Schweiz einen Rückschlag hinnehmen: Lisa Frey wurde nach einem Gesichtstreffer gegen Abina disqualifiziert. Doch das Momentum kippte nicht. Kurz darauf traf Daphné Gautschi im Gegenstoß zum 14:14.

Die erste Halbzeit blieb eng, geprägt von hoher Intensität und wechselnden Führungen. Mit dem Treffer von Schmid zum 17:16 ging Slowenien mit einem knappen Vorsprung in die Pause.

Slowenien kommt hellwach aus der Kabine
Nach dem Seitenwechsel zeigte Slowenien ein anderes Gesicht. Torhüterin Maja Vojnovic parierte zweimal stark, und ihre Mitspielerinnen nutzten die Ballgewinne zu schnellen Gegenstößen. Abina traf zum 20:16 und erhöhte kurz darauf auf fünf Tore Vorsprung.

Die Schweiz brauchte vier Minuten für den ersten Treffer im zweiten Durchgang und verlor in dieser Phase den Anschluss. Eine Auszeit brachte wieder etwas Struktur ins Spiel, und Gautschi sowie Emmenegger verkürzten auf 21:23.

Schweiz kämpft – doch Slowenien bleibt abgezockt
Slowenien musste nach 43 Minuten den Ausfall von Maja Svetik verkraften, die sich an der Schulter verletzte. Dennoch blieb das Team fokussiert. Die Schweiz verpasste es mehrfach, Konterchancen zu nutzen, und leistete sich im Angriff zu viele Ungenauigkeiten.

Ein wichtiger Treffer war das 28:24 durch Liepoja in der 50. Minute. Die Schweizerinnen wirkten zunehmend müde, während Slowenien seine Chancen konsequent verwertete. Schüpbach stemmte sich im Tor gegen die Niederlage, konnte den 8:1‑Endspurt der Sloweninnen aber nicht verhindern.

Fazit: Slowenien entscheidet das Duell im Finish
Die Schweiz zeigte über weite Strecken eine starke Abwehrleistung und hielt das Spiel lange offen. Doch im entscheidenden Moment war Slowenien abgeklärter, effizienter und körperlich frischer. Mit einem starken Endspurt sicherten sich die Sloweninnen einen wichtigen Sieg in der Hauptrunde der EM.



Website Verband Schweiz
Website Verband Slowenien


Bilder des Spiels: