
SKN St. Pölten – Botev Plodviv 2:0
Fußball, 2. Qualifikationsrunde Europa League, 24.07.2014
St.Pölten, NV-Arena, 4.500 Zuschauer
SKN St. Pölten: Patrick Kostner, Tomasz Wisio, Michael Huber, Martin Grasegger,
David Parada, David Stec, Marcel Holzmann, Dominik Hofbauer,
Konstantin Kerschbaumer, Gary Noël, Dani Segovia
Ersatzspieler: Christoph Riegler, Peter Brandl, Michael Ambichl, Manuel Hartl,
Bernhard Fucik, Jannick Schibany, Lukas Kragl
Botev Plodviv: Adam Stachowiak, Srdjan Luchin, Rosen Kolev, Filip Filipov,
Yordan Hristov, Milen Gamakov, Tomas Jirsak, Mariyan Ognyanov,
Bozhidar Vasev, Ivan Tsvetkov, Tsvetelin Chunchukov
Ersatzspieler: Mihail Ivanov, Radoslav Terziev, Lazar Marin, Vladimir Aytov,
Borimir Karamfilov, Alexandru Curtean
Tore: 1:0 (6.) Daniel Segovia, 2:0 (55.) Daniel Segovia
Spielbericht:
Geschichte geschrieben: SKN St. Pölten schafft Europacup‑Sensation
Der SKN St. Pölten hat als erster österreichischer Zweitligist eine Europacup‑Runde überstanden – und das in beeindruckender Art und Weise. Beim 2:0‑Heimsieg gegen Botev Plovdiv in der NV Arena zeigte die Mannschaft eine reife, taktisch kluge und leidenschaftliche Leistung, die nicht nur Fans, sondern auch neutrale Beobachter staunen ließ.
Starker Auftakt und frühe Führung
Der Abend begann ideal für die Gastgeber. Nach einer präzise getretenen Standardsituation stieg Daniel Segovia am höchsten und köpfte zum 1:0 ein. Der Stürmer, der bereits im Hinspiel getroffen hatte, setzte damit ein klares Zeichen. Die frühe Führung spielte dem SKN St. Pölten in die Karten, denn sie verlieh Sicherheit und Kontrolle über das Spielgeschehen.
Die Dreierkette mit Grasegger, Huber und Wisio, flankiert von den Außenverteidigern Stec und Holzmann, neutralisierte das Flügelspiel der Bulgaren nahezu vollständig. Plovdiv fand kaum Lösungen, während St. Pölten immer wieder gefährlich umschaltete. Chancen von Gary Noel und Wisio hätten die Führung bereits vor der Pause ausbauen können.
Defensiv stabil, offensiv effizient
Dass Botev Plovdiv erst in der 43. Minute zum ersten Torschuss kam, unterstreicht die Dominanz der Niederösterreicher. Nach dem Seitenwechsel hatten die Gäste zwar eine kurze Drangphase, doch der SKN blieb konzentriert und setzte im richtigen Moment den entscheidenden Stich.
Nach einem schnellen Angriff über die linke Seite legte Holzmann ideal quer, Segovia vollendete trocken zum 2:0. Dieser Treffer brachte nicht nur Ruhe, sondern auch neuen Schwung. Trainer Herbert Gager sprach später von der „zweiten Luft“, die seine Mannschaft dadurch bekam.
Emotionen, Einsatz und historische Bedeutung
Trainer Herbert Gager fand nach dem Schlusspfiff deutliche Worte:
„Ich bin stolz auf die Mannschaft, stolz auf alle im Verein, die sich für diesen Erfolg den Hintern aufgerissen haben.“
Sein Matchplan ging voll auf. Die Spieler liefen „wie die Wag‘lhunde“, wie Gager es formulierte – und hätten wohl noch weitergespielt, wäre nicht abgepfiffen worden.
Mit diesem Erfolg schreibt der SKN St. Pölten Europacup‑Geschichte. Die Bilder dazu sin in der Sportpictures Austria-Galerie.
Website SKN St. Pölten
Website Botev Plodviv
Bilder des Spiels:






































