Wien,Österreich,25.APR 26 - Handball, OEHB-Cup Finale Frauen Oesterreich, Hypo Niederoesterreich - MADx WAT Atzgersdorf. Bild zeigt Ines Mustedanagic, Nina Plavotic, Andrea Pavkovic. Photo: Sportpictures.at/Wolfgang Kern

Hypo Niederösterreich – MADx WAT Atzgersdorf 31:22 (16:9)

Handball, ÖHB-Cup, Frauen Finale, Sport Arena Wien,



Spielbericht:
HYPO NÖ holt mit 31:22‑Finalsieg zum 36. Mal den Cuptitel

Hypo Niederösterreich hat das Frauen ÖHB‑Cup Finale in der Sport Arena Wien klar dominiert und sich mit einem souveränen 31:22‑Erfolg gegen MADx WAT Atzgersdorf zum bereits 36. Mal den Pokal gesichert. Im Rahmen der „Region Graz ÖHB Cup Finals 2026“ bestätigte der Rekordmeister seine Ausnahmestellung und feierte den siebten Cup‑Titel in Serie. Die Bildergalerie von Sportpictures Austria zeigt die besten Fotos eines Finales, das von Beginn an in Richtung Hypo kippte.

Hypo startet stark und setzt früh ein Zeichen
Nach einer emotionalen Schweigeminute und unter großem Applaus der Fans begann Hypo Niederösterreich hochkonzentriert. Die Mannschaft von Trainer Ferenc Kovacs, der nach dieser Saison sein Amt niederlegen wird, zeigte sofort Präsenz in der Deckung und Tempo im Angriff. Bereits nach zehn Minuten führte Hypo mit 6:2.

Atzgersdorf versuchte dagegenzuhalten, fand jedoch kaum Lösungen gegen die kompakte Hypo‑Defensive. Zudem überzeugte Torfrau Andjela Roganovic mit mehreren starken Paraden.

Hypo baut Vorsprung aus – Atzgersdorf kämpft, bleibt aber ohne Durchschlagskraft
Während sich bei Atzgersdorf technische Fehler häuften, nutzte Hypo jede Unsicherheit konsequent aus. Zwischen der 15. und 30. Minute kontrollierte der Favorit das Spielgeschehen klar und erhöhte die Führung bis zur Pause auf 16:9.

Atzgersdorf zeigte großen Einsatz, kam aber weder im Rückraum noch über die Flügel zu konstanten Abschlüssen. Hypo agierte abgeklärt, variabel und mit hoher Effizienz.

Zweite Halbzeit: Hypo bleibt dominant und lässt nichts mehr anbrennen
Nach dem Seitenwechsel versuchte Atzgersdorf, das Tempo zu erhöhen, doch Hypo blieb stabil. Die Niederösterreicherinnen verteidigten konzentriert, spielten ihre Angriffe geduldig aus und fanden immer wieder Lücken in der gegnerischen Abwehr.

Mit zunehmender Spielzeit wurde der Vorsprung deutlicher. Hypo nutzte seine Breite im Kader, wechselte clever und hielt das Tempo hoch. Atzgersdorf kam zwar vereinzelt zu Treffern, konnte den Rückstand aber nie entscheidend verkürzen.

Emotionaler Titel für Trainer Kovacs und Tochter Mihalics
Der 31:22‑Erfolg war nicht nur sportlich bedeutsam, sondern auch emotional. Für Trainer Ferenc Kovacs, der seine letzte Saison bei Hypo bestreitet, und seine Tochter Patricia Mihalics, die ihm diesen Titel unbedingt schenken wollte, war der Triumph ein besonderer Moment.

Die Mannschaft feierte ausgelassen und präsentierte den Pokal vor den Fans in der Sport Arena Wien.

Fazit: Hypo Niederösterreich bleibt das Maß aller Dinge
Mit dem klaren Finalsieg unterstrich Hypo Niederösterreich einmal mehr seine Dominanz im österreichischen Frauenhandball. Eine starke Deckung, eine überragende Torfrau und ein effizienter Angriff machten den Unterschied. MADx WAT Atzgersdorf zeigte großen Kampfgeist, konnte Hypo aber nicht ernsthaft gefährden.


Website Hypo Niederösterreich
Website MADx WAT Atzgersdorf


Bilder des Spiels: