Linz,Österreich,12.APR 26 - Frauen Handball EHF Qualifikation, Oesterreich - Griechenland. Bild zeigt Nora Leitner. Photo: Wolfgang Kern

Handball, Austria - Greece, Kleinmünchen, test match, Österreich - Griechenland, Linz, EHF Euro Quali, European Handball, 12.04.2026

Österreich – Griechenland 38:16 (22:6)

Handball, EHF Euro Quali, 640 Zuschauer, SMS Kleinmünchen, Linz,

Österreich: Philomena Egger (8/8), Kristina Dramac (5/6), Eleonora Stankovic (5/5), Martina Maticevic (3/3), Klara Schlegel (3/5), Ines Ivancok-Soltic (3/3), Nora Leitner (3/3), Lorena Baljak (2/2), Santina Sabatnig (2/3), Ana Pandza (2/2), Katarina Pandza (1/2), Viktoria Marksteiner (1/1), Andrea Barnjak, Lina Kovacs, Lena Ivancok (57,14% gehaltene Bälle – 16/28), Kerstin Sander (20% gehaltene Bälle – 1/5)



Spielbericht:
Ein Abend, der die Halle in Linz zum Beben brachte

Am 12. April 2026 schrieb die österreichische Damen‑Handballnationalmannschaft ein weiteres Kapitel ihrer Erfolgsgeschichte. Vor 612 Fans in der SportNMS Linz‑Kleinmünchen zeigte das Team eine beeindruckende Vorstellung und sicherte sich mit einem überragenden 38:16‑Sieg über Griechenland das Ticket für die EHF EURO 2026.
Die Bilder von Sportpictures Austria fingen die Emotionen, die Intensität und die pure Spielfreude eindrucksvoll ein.

Österreich startet furios – und lässt Griechenland keine Luft zum Atmen
Von der ersten Sekunde an war spürbar, dass Österreich an diesem Abend nichts dem Zufall überlassen wollte. Die Mannschaft von Teamchefin Monique Tijsterman agierte hochkonzentriert, aggressiv und mit enormem Tempo.

Die rot‑weiß‑rote Defensive nahm die griechischen Schlüsselspielerinnen komplett aus dem Spiel und zwang den Gegner zu Notwürfen und technischen Fehlern.

Die Abwehr als Bollwerk – und Lena Ivancok als unüberwindbare Wand
Besonders beeindruckend war das Zusammenspiel zwischen der kompakten Deckung und Torfrau Lena Ivancok, die mit einer 57‑Prozent‑Quote gehaltener Bälle nahezu unüberwindbar war.
Jeder Ballgewinn führte zu schnellen Gegenstößen, jeder Konter wurde mit Entschlossenheit abgeschlossen. Österreich spielte Handball, wie man ihn sich in einer Qualifikation wünscht: mutig, dynamisch und effizient.

Griechenland verzweifelt – Österreich zieht Tor um Tor davon
Bereits nach 17 Minuten stand es 13:1.
Griechenlands Teamchef Danilos Menelaos hatte zu diesem Zeitpunkt bereits beide Timeouts genommen – ohne sichtbare Wirkung. Sein Team fand weder spielerisch noch mental in die Partie.Allen voran Katarina Pandza setzte immer wieder offensive Akzente und riss das Team mit.

Zweite Halbzeit: Durchwechseln ohne Leistungsabfall

Mit dem komfortablen Vorsprung im Rücken konnte Monique Tijsterman wie schon im Spiel gegen Israel alle Spielerinnen einsetzen.
Diese Breite im Kader ist ein wichtiger Faktor für die kommenden Großereignisse.

Griechenland kam nach der Pause zwar zu mehr Abschlüssen, doch die Partie war längst entschieden. Die Hypothek des 6:22‑Rückstands war schlicht zu groß.

Endstand: 38:16 – ein Kantersieg, der Mut macht
Am Ende stand ein in jeder Hinsicht verdienter 38:16‑Erfolg auf der Anzeigetafel.
Österreich beendet die Qualifikation damit auf Platz 2 hinter Spanien und fährt mit breiter Brust zur EHF EURO 2026, die im Dezember in Polen, Rumänien, Tschechien, der Slowakei und der Türkei ausgetragen wird.

Auch Griechenland durfte trotz der Niederlage jubeln: Als einer der vier besten Gruppendritten qualifizierte sich das Team erstmals in der Geschichte für eine EURO‑Endrunde.


Website Verband Österreich
Website Verband Griechenland


Bilder des Spiels: