Wien,Österreich,23.OKT 25 - Fussball UEFA Conference League Oesterreich, Rapid Wien - AC Florenz. Bild zeigt Cher Ndour, Furkan Demir. Photo: Sportpictures.at/Wolfgang Kern

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Rapid Wien – AC Florenz 0:3 (0:1)


Fußball, UEFA Conference League, Österreich, Wien, Allianz Stadion, 24.641 Zuschauer, SR Frid (ISR)

Tore:
0:1 (9.) Ndour
0:2 (48.) Dzeko
0:3 (88.) Gudmundsson

Rapid: Hedl – Horn, Ahoussou, Raux-Yao – Bolla (62. Auer), Amane (75. Ndzie), M. Seidl (85. Schaub), Demir – Antiste – Kara (85. Weixelbraun), Wurmbrand (62. Gulliksen)

Fiorentina: De Gea – Comuzzo, Mari, Viti – Fortini (77. Dodo), Ndour, Nicolussi (57. Mandragora), Fagioli (57. Sohm), Parisi (87. Kouadio) – Dzeko (77. Gudmundsson), Piccoli

Gelbe Karten: Kara, Seidl bzw. Comuzzo


Spielbericht:
Rapid-Misere hält gegen Fiorentina an

Rapid Wien steckt weiterhin tief in der Krise. Am zweiten Spieltag der Ligaphase der UEFA Conference League setzte es im Allianz Stadion eine klare 0:3‑Niederlage gegen die AC Florenz. Bei strömendem Regen und starken Windböen fanden die Hütteldorfer nie richtig ins Spiel und mussten die fünfte Pflichtspielpleite in Serie hinnehmen. Sportpictures Austria dokumentierte die Partie umfassend.

Früher Rückschlag: Fiorentina nutzt Rapids Fehler eiskalt aus
Vor 24.641 Fans erwischten die Italiener den besseren Start. Bereits in der 9. Minute brachte Cher Ndour die Fiorentina in Führung – begünstigt durch einen Fehler von Rapid‑Torhüter Niklas Hedl, der einen Schuss von Edin Dzeko nach vorne abprallen ließ. Ndour staubte ab und stellte früh die Weichen.

Rapid kämpfte sich zwar in die Partie, blieb aber offensiv harmlos. Fiorentina hingegen blieb gefährlich. Roberto Piccoli verfehlte nach einem Konter nur knapp das Tor, während Hedl kurz vor der Pause einen Kopfball von Hans Nicolussi entschärfte. Die beste Rapid‑Chance vor dem Seitenwechsel vergab Ercan Kara mit einem Distanzschuss.

Dzeko erhöht – Rapid findet keine Antworten
Auch nach der Pause erwischte Florenz den besseren Start. Niccolo Fortini setzte sich auf der Seite durch und legte ideal für Edin Dzeko auf. Der 39‑jährige Routinier traf in der 48. Minute abgeklärt zum 0:2. Rapid wirkte geschockt und fand kaum noch ins Spiel.

Einziger Lichtblick war ein Weitschuss von Kapitän Matthias Seidl, den Fiorentina‑Keeper David de Gea an die Latte lenkte. Es blieb jedoch die einzige wirklich gefährliche Aktion der Wiener im zweiten Durchgang.

Gudmundsson setzt den Schlusspunkt – Rapid bleibt ohne Tor
Fiorentina verwaltete die Führung souverän und setzte kurz vor Schluss noch einen Treffer drauf. Der eingewechselte Albert Gudmundsson traf in der 88. Minute präzise ins lange Eck und besiegelte Rapids 0:3‑Heimniederlage.

Während die Italiener mit dem zweiten Sieg im zweiten Spiel ihre Tabellenführung festigten, bleibt Rapid nach dem 1:4 bei Lech Posen punktelos. Die Hütteldorfer stehen damit bereits früh in der Conference‑League‑Ligaphase unter Druck.

Systemumstellung ohne Wirkung – Rapid rutscht tiefer in die Krise
Trainer Peter Stöger setzte auf eine Dreierkette, doch auch diese taktische Anpassung brachte keine Stabilität. Hedl wirkte erneut verunsichert, die Defensive stand nicht kompakt, und in der Offensive fehlten Tempo, Präzision und Durchschlagskraft.

Fiorentina trat trotz einer stark rotierten Startelf abgeklärt auf und nutzte die Fehler der Wiener konsequent aus. Rapid hingegen blieb ideenlos und konnte die schwierige Phase nicht durchbrechen.

Blick nach vorne: Rapid braucht dringend ein Erfolgserlebnis
Nach einem punktelosen Oktober droht Rapid auch im November ein Fehlstart. Am Sonntag wartet in der Admiral Bundesliga das Auswärtsspiel bei der SV Ried – die letzte Chance, die Negativserie zu stoppen.

Die Bilder des Abends liefert wie immer Sportpictures Austria.


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Bilder des Spiels: