
Österreich – Israel 39:30 (18:12)
Handball, Frauen WM-Qualifikation, BSFZ Südstadt, Maria Enzersdorf, 15.10.2025
Österreich: Philomena Egger (7), Katarina Pandza (6), Klara Schlegel (6), Kristina Dramac (4), Johanna Reichert (4), Aurelie Egbaimo (3), Eleonora Stankovic (3), Martina Maticevic (2), Santina Sabtanig (2), Ines Ivancok-Soltic (1), Marie Scheiderbauer (1), Andrea Barnjak, Lorena Baljak, Ana Pandza, Lena Ivancok, Andjela Roganovic
Spielbericht:
ÖHB-Frauen starten erfolgreich in EM-Qualifikation
Die österreichische Handball-Nationalmannschaft der Frauen hat einen gelungenen Auftakt in die Qualifikation für die EM-Endrunde 2026 gefeiert. In der Südstadt setzte sich Österreich am Mittwoch mit 39:30 gegen Israel durch und erfüllte damit die erste Pflichtaufgabe auf dem Weg zur Europameisterschaft. Der klare Erfolg sorgt für Rückenwind vor dem nächsten Spiel am Sonntag in Griechenland.
Starker Beginn nach ausgeglichener Anfangsphase
Beim Hochsicherheitsspiel in Maria Enzersdorf hielt Israel zunächst gut dagegen. Bis zum 6:6 blieb die Partie ausgeglichen, ehe das Team von ÖHB-Trainerin Monique Tijstermann Schritt für Schritt die Kontrolle übernahm. Österreich nutzte seine Chancen konsequenter, erhöhte das Tempo und setzte sich bis zur Pause auf 18:12 ab.
Die Bilder des Spiels – in der Galerie bei Sportpictures – zeigten eine engagierte österreichische Mannschaft, die trotz einiger Fehler stets die Oberhand behielt.
Österreich dominiert, lässt aber Chancen auf höheren Sieg liegen
Nach dem Seitenwechsel blieb die ÖHB-Auswahl spielbestimmend, auch wenn technische Fehler und Unkonzentriertheiten einen noch deutiveren Erfolg verhinderten. Israel verkürzte zwischenzeitlich auf 24:28, doch Österreich reagierte souverän. In der 51. Minute lag das Team bereits mit 33:25 voran und brachte den klaren Sieg sicher ins Ziel.
Damit bleibt Österreich auch im vierten Bewerbsspiel gegen Israel ungeschlagen.
Junge ÖHB-Auswahl mit Anlaufschwierigkeiten
Die neu formierte, deutlich verjüngte Mannschaft brauchte einige Minuten, um ins Spiel zu finden. Rückraumspielerin Katarina Pandza hatte angekündigt, Israel „überlaufen“ zu wollen – ein Plan, der erst nach und nach Wirkung zeigte. In der Defensive agierte Österreich anfangs zu offen, im Angriff fehlte es an Präzision. Dennoch setzte sich die individuelle Qualität schließlich durch.
Mit der Einwechslung von Johanna Reichert kam zusätzliche Stabilität ins Spiel, auch wenn der endgültige Durchbruch erst spät gelang.
Blick nach Griechenland: Zweiter Pflichtsieg im Visier
Am Sonntag wartet in Griechenland die nächste Aufgabe. Mit einem weiteren Erfolg würde sich Österreich eine hervorragende Ausgangsposition sichern, um als einer der vier besten Gruppendritten das EM-Ticket zu lösen. Neben Israel und Griechenland ist Spanien der dritte Gegner in Gruppe sechs – und zugleich der klare Favorit auf den Gruppensieg.
Die restlichen Qualifikationsspiele folgen im März und April 2026.
Generalprobe für die WM-Endrunde
Das Duell in Griechenland dient zugleich als Vorbereitung auf die WM, die am 28. November beginnt. Dort trifft Österreich in Rotterdam auf die Niederlande, Ägypten und Argentinien. Das Team präsentiert sich aktuell jünger und unerfahrener als bei der Heim-EM 2024, zeigt aber Entwicklungspotenzial und eine klare spielerische Linie.
Website Verband Österreich
Website Verband Israel
Bilder des Spiels:




















