
Vienna Capitals – Black Wings Linz 7:6 (1:4, 4:1, 2:1)
Eishockey, ICE Hockey League, Österreich, 19.09.2025
Wien, Steffl Arena, 4.010 Zuschauer
Tore: 0:1 Graham Knott (4. Min), 1:1 Simon Bourque (6. Min/PP), 1:2 Brian Lebler (9. Minute/PP), 1:3 Brian Lebler (17. Min), 1:4 Patrick Söllinger (19. Min), 2:4 Mitch Hults (22. Min), 3:4 Carter Souch (31. Min), 3:5 Shawn St-Amant (32. Min/PP), 4:5 Leon Wallner (35. Min), 5:5 Benjamin Lanzinger (37. Min), 6:5 Marco Richter (42. Min), 7:5 Armin Preiser (49. Min), 7:6 Travis Barron (59. Min)
Spielbericht:
Caps ringen Black Wings Linz nach heroischer Aufholjagd nieder
Die Vienna Capitals haben in der dritten Runde der win2day ICE Hockey League ein spektakuläres Offensivfeuerwerk gezündet und die Black Wings Linz nach einem 1:4‑Rückstand noch mit 7:6 besiegt. In einer torreichen Partie in Wien zeigten die Caps große Moral, starke Special Teams und einen unbändigen Kampfgeist. Sportpictures Austria hielt die dramatischen Szenen des Abends fest.
Linz startet effizient – Capitals mit frühem Rückschlag
Head‑Coach Gerry Fleming musste erneut auf mehrere verletzte Spieler verzichten, darunter Grégoire, Koschek und Peeters. Im Tor begann wie zuletzt Sebastian Wraneschitz. Doch bereits in der vierten Minute schlug Linz zu: Graham Knott traf freistehend zum 0:1.
Die Caps antworteten schnell. Im ersten Powerplay des Spiels verwertete Simon Bourque einen Schuss aus dem Rückraum zum 1:1 (6.). Doch Linz blieb brandgefährlich. Brian Lebler traf im Powerplay zum 1:2 (9.), ehe ein kurioses Eigentor der Wiener das 1:3 brachte: Cole Hults lenkte einen hohen Puck unglücklich mit der Hand über Wraneschitz ins Tor (17.). Kurz darauf erhöhte Patrick Söllinger auf 1:4 (19.).
Fleming reagierte und brachte Evan Cowley ins Tor.
Caps kämpfen sich zurück – Powerplay bringt Hoffnung
Im zweiten Drittel starteten die Capitals mutig. Mitch Hults verkürzte mit einem präzisen Schuss ins Kreuzeck auf 2:4 (22.). Nach Chancen auf beiden Seiten traf Carter Souch zum 3:4 (31.). Doch Linz schlug erneut in Überzahl zu: Shawn St‑Amant stellte auf 3:5 (32.).
Die Caps ließen sich nicht beirren und nutzten ihre Powerplays eiskalt. Leon Wallner traf zum 4:5 (35.), Benjamin Lanzinger glich mit einem wuchtigen Schuss zum 5:5 aus (37.). Die Partie war wieder völlig offen.
Caps drehen das Spiel – Richter und Preiser treffen
Im Schlussdrittel mussten die Caps ohne Kapitän Linden Vey auskommen, der sich im Mittelabschnitt an der Hand verletzt hatte. Dennoch gelang den Wienern der perfekte Start. Nach einem langen Pass von Franklin blieb Marco Richter im Eins‑gegen‑Eins eiskalt und traf zum 6:5 (42.).
Nur wenige Minuten später erhöhte Armin Preiser auf 7:5 (49.), nachdem Tirronen einen Distanzschuss nicht kontrollieren konnte. Die Caps hatten das Spiel gedreht und wirkten nun stabiler.
Linz verkürzt spät – Caps retten den Sieg über die Zeit
Die Black Wings warfen in der Schlussphase alles nach vorne. Travis Barron verkürzte 111 Sekunden vor dem Ende auf 7:6 (59.). Linz nahm den Torhüter vom Eis, drückte auf den Ausgleich und traf sogar die Latte. Doch die Caps verteidigten leidenschaftlich und retteten den knappen Vorsprung über die Zeit.
Fazit: Spektakel in Wien – Caps zeigen Moral und Effizienz
Die Vienna Capitals feiern einen emotionalen 7:6‑Heimsieg und beweisen eindrucksvoll, dass sie trotz Rückschlägen jederzeit zurückkommen können. Fünf Powerplay‑Tore, ein starker Evan Cowley und eine geschlossene Mannschaftsleistung machten die Aufholjagd möglich.
Am Sonntag wartet in der STEFFL Arena mit Tabellenführer Red Bull Salzburg der nächste Härtetest.
Die Bilder des Abends liefert wie gewohnt Sportpictures Austria.
Website Vienna Capitals
Website Black Wings Linz
Bilder des Spiels:















