Wien,Österreich,18.MAI 25 - Fussball Bundesliga Oesterreich, Rapid Wien - Sturm Graz. Bild zeigt Abschied Guido Burgstaller. Photo: Sportpictures.at/Wolfgang Kern

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Rapid Wien – Sturm Graz 3:1 (2:0)

Fußball, Bundesliga Österreich, Wien, Allianz-Stadion, 26.000 Zuschauer (ausverkauft), SR Altmann

Tore:
1:0 (20.) Bolla
2:0 (41.) Burgstaller
2:1 (66.) Le. Grgic
3:1 (78.) Bolla

Rapid: Hedl – Bolla, Ahoussou, Raux-Yao, Vincze – M. Seidl (88. Beljo), Amane, Oswald (82. Kerschbaum) – Wurmbrand (46. Radulovic), Burgstaller (71. Kara), Jansson (82. Schaub)

Sturm: Scherpen – Johnston, Aiwu (56. Karic), Wüthrich, Lavalee – Gorenc Stankovic (87. Malic) – Horvat (82. Hödl), Kiteishvili, Yalcouye (56. Chukwuani) – Le. Grgic (82. Camara), Böving

Gelbe Karten: keine


Spielbericht:
Rapid stellt Sturm im Titelkampf ein Bein und gewinnt 3:1

Der SK Rapid Wien hat Tabellenführer Sturm Graz im Titelrennen der Bundesliga Österreich ausgebremst und vor 26.000 Fans im ausverkauften Allianz‑Stadion Wien einen verdienten 3:1‑Heimsieg gefeiert. Während Rapid damit das Europacup‑Playoff fixiert, muss Sturm die Meisterentscheidung auf den letzten Spieltag verschieben. Sportpictures Austria hielt die emotionale und intensive Partie eindrucksvoll fest.

Rapid startet mutig – Bolla trifft zur Führung
Rapid‑Trainer Stefan Kulovits veränderte seine Startelf an zwei Positionen: Serge‑Philippe Raux‑Yao und Nikolaus Wurmbrand kehrten nach Verletzungen zurück. Bei Sturm vertraute Trainer Säumel derselben Elf, die zuletzt Salzburg mit 4:2 besiegt hatte.

Die Partie begann temporeich. Zunächst scheiterte Guido Burgstaller mit einem zentralen Abschluss an Sturm‑Keeper Scherpen (11.), kurz darauf köpfte Grgić auf der Gegenseite über das Tor (12.).

In der 20. Minute schlug Rapid zu: Nach einem Ballverlust der Grazer landete der Ball über Seidl bei Bendeguz Bolla, der aus über 20 Metern abzog. Scherpen berührte den Ball noch, doch via Latte zappelte er im Netz – 1:0.

Sturm hätte beinahe sofort geantwortet, doch Grgić scheiterte an Hedl (22.). Weitere Chancen durch Kiteishvili (32.) und Horvat (39.) blieben ungenutzt.

Burgstaller erhöht – Rapid eiskalt vor der Pause
Rapid zeigte sich vor dem Tor deutlich effizienter. Nach einem unzureichend geklärten Ball der Grazer fasste sich Guido Burgstaller ein Herz und traf aus der Distanz flach ins Eck – 2:0 (41.). Es war der vierte Saisontreffer des 36‑Jährigen, der vor dem Spiel emotional verabschiedet worden war.

Mit der verdienten Führung ging Rapid in die Pause.

Sturm verkürzt – Rapid antwortet sofort
Nach dem Seitenwechsel blieb das Spiel intensiv. Rapid suchte weiter den Weg nach vorne: Seidl scheiterte an Scherpen (53.), Burgstaller verpasste eine Bolla‑Hereingabe nur knapp (57.).

Sturm kam in der 63. Minute zurück ins Spiel. Nach einem schnellen Gegenstoß über Kiteishvili traf Leon Grgić zum 2:1. Die Steirer drückten nun stärker, doch Rapid verteidigte leidenschaftlich.

In der 74. Minute sorgte erneut Bolla für die Entscheidung. Nach einem Angriff über die rechte Seite landete der Ball wieder beim Ungarn, der im zweiten Versuch zum 3:1 einschoss.

Sturm verlor in der Schlussphase zusätzlich Jon Gorenc‑Stankovic verletzt (87.). Ein später Treffer von Radulovic zählte wegen Abseits nicht (93.).

Fazit: Rapid stark, Sturm weiter mit Titelchance
Der SK Rapid Wien zeigte eine der besten Leistungen der Saison, agierte effizient und verteidigte in der Schlussphase entschlossen. Sturm Graz bleibt trotz der Niederlage Tabellenführer und kann am letzten Spieltag gegen den WAC mit einem Remis den Meistertitel fixieren.

Die Bilder des packenden Schlagers liefert wie gewohnt Sportpictures Austria.


Website Rapid Wien
Website Sturm Graz


Bilder des Spiels: