Wien,Oesterreich,06.APR.25 - Vienna City Marathon. Bild zeigt Sieger Abadi, Haftamu (ETH) und Siegerin Chepkemoi, Betty (KEN). Photo: Sportpictures.at/Wolfgang Kern

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42. Vienna City Marathon 2025

Leichtathletik, Wien, Österreich, 06.04.2025

Herren:

  1. Haftamu Abadi ETH 2:08:28
  2. Mica Cheserek KEN 2:10:23
  3. Mogos Tuemay ETH 2:10:33
  4. Asbel Rutto KEN 2:11:37
  5. Edward Koonyo KEN 2:12:29
  6. Geoffrey Kimutai KEN 2:12:31
  7. Justus Kangogo KEN 2:13:25
  8. Felix Kurui KEN 2:14:36
  9. Andreas Vojta AUT 2:15:01
  10. Andrew Davies GBR 2:17:39

Damen:

  1. Betty Chepkemoi KEN 2:24:14
  2. Rebecca Tanui KEN 2:25:18
  3. Catherine Cherotich KEN 2:25:45
  4. Fabienne Königstein GER 2:28:49
  5. Faith Chepkoech KEN 2:30:00
  6. Nora Szabo HUN 2:30:31
  7. Risper Chebet KEN 2:32:39
  8. Eva Wutti AUT 2:37:43
  9. Noreen Kimutai KEN 2:39:51
  10. Rutendo Nyahora ZIM 2:41:44

Haftamu Abadi gewinnt den 42. Vienna City Marathon – Wutti und Voijta beste Österreicher

Der 42. Vienna City Marathon ist Geschichte – und er brachte gleich mehrere bemerkenswerte Leistungen hervor. Der erst 21‑jährige Äthiopier Haftamu Abadi triumphierte in Wien und schrieb mit seiner Siegerzeit von 2:08:28 Stunden als jüngster Gewinner in der langen Historie des VCM österreichische Laufgeschichte. Bei den Frauen setzte sich die Kenianerin Betty Chepkemoi souverän durch. Die Bildergalerie von Sportpictures Austria zeigt die emotionalsten Momente des größten Leichtathletik‑Events des Landes.

Abadi siegt bei schwierigen Bedingungen
Die Läuferinnen und Läufer hatten mit herausfordernden Bedingungen zu kämpfen. Starker Wind mit Böen bis zu 50 km/h erschwerte das Rennen und verhinderte realistische Chancen auf einen neuen Streckenrekord. Dennoch setzte sich Abadi früh im Rennen an die Spitze und verteidigte seine Führung bis ins Ziel. Hinter ihm folgten der Kenianer Mica Cheserek in 2:10:23 Stunden und der Äthiopier Mogos Tuemay in 2:10:33 Stunden.

Der junge Sieger zeigte sich im Zielbereich erleichtert und stolz über seine persönliche Bestzeit, die er trotz der widrigen Bedingungen erzielte.

Chepkemoi dominiert das Frauenfeld
Bei den Frauen ließ Betty Chepkemoi aus Kenia keine Zweifel an ihrer Favoritenrolle aufkommen. Mit einer Zeit von 2:24:14 Stunden gewann sie klar vor ihren Landsfrauen Rebecca Tanui und Catherine Cherotich. Auch im Frauenrennen sorgte der Wind dafür, dass sich das Spitzenfeld früh auseinanderzog.

Chepkemoi zeigte ein konstantes Tempo und setzte sich bereits zur Halbzeit deutlich ab. Ihr Sieg war nie gefährdet.

Eva Wutti und Andreas Voijta beste Österreicher
Aus österreichischer Sicht verlief der Marathon ebenfalls erfreulich. Eva Wutti erreichte als beste heimische Läuferin das Ziel und belegte mit 2:37:43 Stunden den achten Platz. Sie zeigte sich im Anschluss überrascht, aber glücklich über ihr Ergebnis. Aufgrund der schwierigen Bedingungen habe sie bewusst Kräfte gespart – eine Strategie, die aufging.

Bei den Männern war Andreas Voijta der schnellste Österreicher und zugleich bester Europäer. Der 35‑Jährige lief in 2:15:01 Stunden auf Rang neun und bestätigte damit seine starke Form. Für Voijta war es ein emotionaler Moment, denn der Vienna City Marathon zählt zu den prestigeträchtigsten Rennen des Landes.

Fazit: Ein VCM voller Emotionen und starken Leistungen
Der Vienna City Marathon 2025 bot trotz Wind und schwieriger Bedingungen hochklassige Leichtathletik. Mit Abadi und Chepkemoi setzten sich zwei Athleten durch, die ihre Rennen taktisch klug und mit beeindruckender Ausdauer gestalteten. Die österreichischen Top‑Läufer Wutti und Voijta sorgten für starke nationale Ergebnisse und begeisterten das Publikum entlang der Strecke.

Die Bildergalerie von Sportpictures Austria zeigt die entscheidenden Momente.


Website Vienna City Marathon


Bilder: