
Rapid Wien – FK Decic Tuzi 4:2 (2:0)
Fußball, UEFA Conference League, Qualifikation, Allianz-Stadion, 16.217 Zuschauer, SR Dumitri Muntean/MDA
Tore:
1:0 (17.) Dahl
2:0 (27.) Radulovic
2:1 (60.) Strikovic
3:1 (68.) Weixelbraun
4:1 (71.) Mbuyi
4:2 (82.) Sekulovic
Rapid: Hedl – Bolla (75. Demir), Cvetkovic, Ahoussou, Auer – Amane (68. Kara), Grgic – Radulovic, Dahl (46. Weixelbraun) – Antiste (52. Mbuyi), Seidl (75. Bajlicz)
Tuzi: Nikic – Dresaj, Ujkaj, Tomasevic, Gjelaj (72. Maras) – Sekulovic, Pavlicevic (63. Maloku) – Ndiaye (72. Radusinovic), Bajovic (72. Bozovic), Strikovic – Camaj (46. Dokaj)
Gelbe Karte: keine bzw. Strikovic
Spielbericht:
4:2! Rapid Wien lässt gegen FK Dečić Tuzi nichts anbrennen
Der SK Rapid Wien hat in der UEFA Conference League Qualifikation souverän den Einzug in die dritte Runde geschafft. Nach dem 2:0‑Auswärtssieg im Hinspiel setzten sich die Hütteldorfer im Allianz‑Stadion vor 16.217 Fans mit 4:2 gegen den montenegrinischen Cupsieger FK Dečić Tuzi durch. Damit feierte Trainer Peter Stöger ein erfolgreiches Heimdebüt. Sportpictures Austria hielt die wichtigsten Szenen des Europacup‑Abends fest.
Frühe Dominanz und ein historisches Tor
Rapid begann druckvoll und hätte bereits nach 39 Sekunden in Führung gehen können, doch ein Kopfball von Janis Antiste landete an der Stange. Es war der Auftakt zu einem wahren Aluminium‑Festival: Gleich fünfmal traf Rapid in der Anfangsphase Latte oder Pfosten.
In der 17. Minute fiel schließlich das verdiente 1:0. Petter Dahl verwertete einen Abpraller nach einem Bolla‑Schuss und erzielte damit das 500. Europacup‑Tor der Vereinsgeschichte. Nur zehn Minuten später erhöhte Andrija Radulovic auf 2:0, nachdem erneut Antiste zuvor die Stange getroffen hatte.
Rapid dominierte klar, während Tuzi offensiv kaum Akzente setzte.
Tuzi verkürzt – Rapid antwortet mit Joker‑Toren
Nach der Pause musste Rapid zunächst einen Rückschlag hinnehmen: Antiste verletzte sich und musste ausgewechselt werden. Kurz darauf gelang den Gästen überraschend der Anschlusstreffer. Vuk Strikovic köpfte nach einem Eckball zum 2:1 ein (60.).
Rapid ließ sich davon jedoch nicht beirren. Die eingewechselten Joker sorgten für die Entscheidung. Dominik Weixelbraun traf in der 68. Minute sehenswert per Volley zum 3:1.
Nur drei Minuten später köpfte Claudy Mbuyi aus spitzem Winkel zum 4:1 ein.
Tuzi kam in der 82. Minute durch einen abgefälschten Freistoß von Petar Sekulovic noch zum 4:2, doch am souveränen Aufstieg der Wiener änderte das nichts mehr.
Stöger‑Elf überzeugt – Dundee United wartet als nächste Hürde
Rapid zeigte über weite Strecken eine dominante Vorstellung, erspielte sich zahlreiche Chancen und blieb trotz kleinerer Wackler klar überlegen. Trainer Peter Stöger bleibt damit auch im dritten Pflichtspiel ungeschlagen.
In der nächsten Runde wartet Dundee United, das sich mit zwei 1:0‑Siegen gegen UNA Strassen durchsetzte. Bereits am Sonntag folgt für Rapid der Bundesliga‑Auftakt gegen Blau‑Weiß Linz.
Die Bilder des Europacup‑Abends liefert wie gewohnt Sportpictures Austria.
Website Rapid Wien
Website Decic
Bilder des Spiels:


















