
Rapid Wien – Blau Weiß Linz 0:0
Bundesliga, Österreich, Wien, Allianz Stadion, 19.339, SR Hameter
Tore: keine
Rapid: Hedl – Bolla, Gröller, Ahoussou, Oswald – Sangare, Amane (79. Kara) – Schaub (61. Radulovic), M. Seidl, Jansson – Beljo (61. Burgstaller)
Blau-Weiß: Vitel – Pasic, Maranda, Moormann – Anderson, Diabate, Briedl, Pirkl – S. Seidl (62. Noß), Ronivaldo (78. Wähling), Dobras (88. Schmidt)
Rote Karte: Burgstaller (83./Tätlichkeit)
Gelbe Karten: Ahoussou, Sangare bzw. Moormann, Noß, Vitek
Spielbericht:
Rapid Wien mit Nullnummer gegen Blau Weiß Linz im Allianz Stadion
Der SK Rapid Wien hat im ersten Spiel nach der Trennung von Trainer Robert Klauß ein 0:0 gegen Blau Weiß Linz verpasst. In der Meistergruppe der FBundesliga Österreich blieb die Mannschaft trotz engagiertem Beginn ohne Torerfolg und musste sich im Allianz Stadion Wien mit einem Punkt begnügen. Vor 19.339 Zuschauerinnen und Zuschauern entwickelte sich ein intensives, aber torloses Duell. Die Bildergalerie von Sportpictures Austria zeigt die wichtigsten Szenen des Nachmittags.
Rapid startet stark, verliert aber schnell an Durchschlagskraft
Rapid begann mit viel Energie und setzte die Linzer Defensive früh unter Druck. Bereits in den ersten Minuten musste BW‑Torhüter Radek Vitek sowohl einen Kopfball von Dion Beljo als auch einen Schuss von Louis Schaub entschärfen. Doch die anfängliche Dominanz der Wiener ebbte rasch ab. Bis zur Pause gelang nur noch eine zwingende Aktion, als Ange Ahoussou per Kopf scheiterte.
Blau Weiß Linz kam in dieser Phase besser ins Spiel und sorgte im gegnerischen Strafraum für den ersten großen Aufreger. Nach einer Freistoßflanke köpfelte Manuel Maranda den Ball ins Tor, doch der Treffer wurde nach VAR‑Überprüfung aberkannt, da Simon Seidl im Abseits stand und Rapids Bendeguz Bolla behinderte.
Linz gefährlicher, Rapid ideenlos – Chancen auf beiden Seiten
Nach Wiederanpfiff erhöhte Rapid zunächst den Druck, doch außer einem abgewehrten Schuss von Matthias Seidl sprang wenig heraus. Blau Weiß Linz präsentierte sich deutlich gefährlicher und kam zu mehreren hochkarätigen Möglichkeiten. Ronivaldo traf per Kopf die Latte, Conor Noß scheiterte aus kurzer Distanz an Niklas Hedl, und Amin Gröller rettete einen weiteren Abschluss knapp vor der Linie.
Rapid fand offensiv kaum noch Lösungen. Ein Schuss von Isak Jansson ans Außennetz blieb die einzige nennenswerte Aktion der Hütteldorfer in der Schlussphase.
Burgstaller sieht Rot – Rapid beendet das Spiel in Unterzahl
In der 83. Minute folgte der negative Höhepunkt aus Sicht der Wiener. Guido Burgstaller wurde nach einem Griff an den Hals von Alem Pasic mit Rot vom Platz gestellt. Rapid musste die letzten Minuten in Unterzahl bestreiten, brachte das 0:0 aber über die Zeit.
Fazit: Punkt ohne Glanz – Rapid erstmals gegen Linz nicht geschlagen
Rapid bleibt im vierten Saisonduell mit Blau Weiß Linz erstmals ungeschlagen, verpasst jedoch einen wichtigen Sieg im Kampf um die oberen Plätze. Die jüngste Bilanz der Wiener bleibt ernüchternd: neun Niederlagen, drei Unentschieden und drei Siege aus den letzten 15 Ligaspielen.
Die Bildergalerie ist auf Sportpictures Austria.
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