Belgrad,Serbien,23.MAR.25 - Fussball, UEFA Nations League Playoff, Serbien - Oesterreich. Bild zeigt Konrad Laimer, Nikola Milenkovic. Photo: Sportpictures.at/Wolfgang Kern

Fussball, Nations League Playoff,Belgrad, Stadion Rajko Mitic, 20.000 Zuschauer

Serbien – Österreich 2:0 (1:0)

Fussball, Nations League Playoff,Belgrad, Stadion Rajko Mitic, 20.000 Zuschauer, SR Sanchez bzw. Muniz Ruiz (beide ESP). Hinspiel 1:1 – Serbien mit Gesamtscore 3:1 im Herbst 2026 in der Liga A der Nations League, Österreich in der Liga B

Tore:
1:0 (56.) N. Maksimovic
2:0 (91.) Vlahovic

Serbien: Rajkovic – Erakovic, Milenkovic, Pavlovic – A. Zivkovic (91. Mimovic), Gudelj (46. S. Mitrovic), N. Maksimovic, Terzic (46. Jovic) – Samardzic (83. A. Maksimovic), Lukic (83. Topic) – Vlahovic

Österreich: A. Schlager – Wimmer, Trauner, Lienhart, Mwene (46. Grüll) – Grillitsch (75. Alaba), Seiwald – Schmid, Laimer, Cham (46. Arnautovic) – Gregoritsch (75. Stöger)

Rote Karte: Trauner (68./Torraub)

Gelbe Karten: N. Maksimovic, S. Mitrovic bzw. A. Schlager, Wimmer

Spielbericht:
Brotlose Dominanz: Österreich verliert in Serbien 0:2

Das österreichische Nationalteam hat in der Nations League eine bittere Niederlage hinnehmen müssen. In Belgrad verlor Österreich gegen Serbien mit 0:2 und verpasste damit den Aufstieg in die Liga A. Obwohl das Team von Ralf Rangnick über weite Strecken dominierte, entschieden ein Slapstick-Gegentreffer und eine Rote Karte die Partie. Sportpictures Austria dokumentierte das Duell mit umfangreichen Bildern aus Belgrad.

Ausgangslage vor dem entscheidenden Spiel
Die Voraussetzungen waren klar. Österreich und Serbien kämpften im direkten Duell um den Aufstieg in die höchste Liga der Nations League. Nach dem 1:1 im Hinspiel war noch alles offen. Doch Rangnick musste erneut improvisieren. Christoph Baumgartner fehlte nach einer Gehirnerschütterung, zudem fielen Kevin Danso, Stefan Posch, Marcel Sabitzer und Alexander Prass verletzt aus.

Wie schon in Wien setzte Rangnick auf Patrick Wimmer auf der rechten Seite. Überraschend rückte Muhammed Cham in die Startelf. Marko Arnautović begann auf der Bank, Konrad Laimer kehrte nach seiner Sperre zurück. In der Innenverteidigung startete Gernot Trauner, während David Alaba zunächst draußen blieb.

Österreich beginnt dominant und kontrolliert das Spiel
Österreich startete engagiert und setzte Serbien früh unter Druck. Bereits in der ersten Minute bot sich Romano Schmid eine große Chance, doch sein Pass auf Laimer wurde abgefangen. Die Gastgeber kamen zunächst kaum ins Spiel.

Das Bild blieb konstant. Österreich hatte mehr Ballbesitz, gewann viele Zweikämpfe und setzte das typische Pressing um. In Minute sechs traf Laimer zum vermeintlichen 1:0, stand jedoch knapp im Abseits. Serbien meldete sich erst in Minute zehn zaghaft an, ehe Dusan Vlahović in Minute 15 erstmals gefährlich abschloss.

Österreich blieb spielbestimmend, doch im letzten Drittel fehlte die Präzision. Chancen von Schmid und Gregoritsch blieben ungenutzt. Die Partie verlor an Tempo und plätscherte zunehmend dahin. Trotz klarer Dominanz ging es torlos in die Pause.

Wechsel, Unterbrechung und ein unverändertes Spielbild
Zur zweiten Hälfte brachte Rangnick Arnautović und Marco Grüll. Auch der Schiedsrichter musste verletzt passen, sodass der Vierte Offizielle übernahm. Österreich blieb zunächst am Drücker. Wimmer und Arnautović kamen zu Abschlüssen, doch Serbien verteidigte kompakt.

Auch die Gastgeber wechselten, doch am Charakter des Spiels änderte sich wenig. Österreich kontrollierte weiterhin das Geschehen, während Serbien auf Umschaltmomente hoffte.

Slapstick-Gegentor bringt Österreich ins Hintertreffen
In Minute 56 kippte die Partie völlig unerwartet. Nach einem Abstoß spielte Nicolas Seiwald den Ball zurück zu Alexander Schlager. Die Rückgabe sprang dem Torhüter über den Rist, prallte an die Stange und Nemanja Maksimović staubte zum 1:0 ab. Ein bitterer Moment für Österreich.

Serbien wurde nun stärker und fand plötzlich Räume. Luka Jović tauchte frei vor Schlager auf, doch der ÖFB-Goalie rettete stark. Österreich wirkte geschockt, während die Gastgeber das Momentum nutzten.

Rote Karte gegen Trauner und die Vorentscheidung
Kurz darauf wurde es noch schwieriger. Gernot Trauner foulte Mitrović vor dem Strafraum, nach VAR-Überprüfung sah der Innenverteidiger Rot. Serbien erhöhte den Druck und traf durch Andrija Živković die Stange. Schlager hielt Österreich mehrfach im Spiel.

In Minute 73 köpfte Vlahović zum vermeintlichen 2:0 ein, doch der Treffer wurde wegen Abseits aberkannt. Rangnick reagierte und brachte Kevin Stöger sowie David Alaba. Österreich suchte trotz Unterzahl den Ausgleich und kam zu Halbchancen, doch die letzte Konsequenz fehlte.

Späte Entscheidung und verpasster Aufstieg
In der Nachspielzeit machte Serbien alles klar. Vlahović traf in Minute 91 zum 2:0 und besiegelte damit Österreichs Niederlage. Trotz einer über weite Strecken dominanten Leistung blieb Rangnicks Team ohne Torerfolg und ohne Punkte.

Damit spielt Österreich in der kommenden Nations-League-Saison erneut in Liga B. Weiter geht es im Juni mit der WM-Qualifikation, in der das Team wieder angreifen will.

Startseite » Serbien – Österreich 23.03.2025

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Website Verband Österreich


Bilder des Spiels: