Wien,Österreich,01.MAR.25 - Fussball Bundesliga Oesterreich, Rapid Wien - SCR Altach. Bild zeigt Torjubel Jonas Auer, Isak Jansson. Photo: Sportpictures.at/Wolfgang Kern

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SK Rapid Wien – SCR Altach 5:0 (1:0)

Fußball, Bundesliga Österreich, Wien, Allianz Stadion, 16.982 Zuschauer, SR Semler

Tor:
1:0 (8.) Cvetkovic
2:0 (56.) Jansson
3:0 (68.) Jansson
4:0 (78.) Beljo
5:0 (95.) Radulovic

Rapid: Hedl – Bolla, Cvetkovic, Raux-Yao, Auer – Sangare (80. Börkeeiet), Lu. Grgic – Schaub (63. Schöller), Seidl (59. Radulovic), Jansson (80. Wurmbrand) – Beljo (80. Kara)

Altach: Stojanovic – Estrada, Zech, Koller – Ingolitsch, Demaku (83. Ouedraogo), Kaiba (65. Diawara), Kameri (80. Jäger), Lukacevic – Dietz (80. Fridrikas), Mustapha (65. Gorgon)

Gelbe Karten: Sangare bzw. Koller, Zech

Rote Karte: Cvetkovic (62./übertriebene Härte)

Gelb-Rote Karte: Koller (66.)


Spielbericht:
Rapid schlägt Altach 5:0 und beendet Negativserie


Der SK Rapid Wien hat in der Bundesliga Österreich einen wichtigen Befreiungsschlag gelandet. Die Mannschaft von Trainer Robert Klauß gewann am Samstag im Allianz Stadion in Wien deutlich mit 5:0 gegen den SCR Altach und beendete damit eine sechs Spiele andauernde Durststrecke. Die Partie, die von Sportpictures begleitet wurde, bot zahlreiche emotionale Momente und zeigte eine Rapid-Elf, die von Beginn an dominant auftrat.

Früher Treffer bringt Rapid in die Spur
Vor knapp 17.000 Zuschauern startete Rapid mit viel Tempo und setzte die Altacher sofort unter Druck. Bereits in der 8. Minute brachte Nenad Cvetkovic die Hütteldorfer nach einer einstudierten Freistoßvariante in Führung. Der Ball wurde dabei von Florian Dietz unglücklich abgefälscht, was Torhüter Stojanovic keine Abwehrchance ließ. Rapid blieb anschließend spielbestimmend, doch sowohl Cvetkovic als auch Louis Schaub scheiterten per Kopf am gut reagierenden Altach-Schlussmann. Erst nach einer halben Stunde fanden die Gäste besser ins Spiel und kamen durch Vesel Demaku zu zwei gefährlichen Abschlüssen, die jedoch von Niklas Hedl entschärft wurden.

Emotionale Ehrung für Burgstaller vor dem Anpfiff
Bevor der Ball rollte, wurde Guido Burgstaller als „Rapidler des Jahres 2024“ geehrt. Der Stürmer, der im Dezember schwere Kopfverletzungen erlitten hatte, wurde von den Fans mit großem Applaus empfangen. Ob er in dieser Saison noch einmal für Rapid auflaufen kann, bleibt weiterhin offen. In der Startelf kehrten Mamadou Sangare, Dion Beljo und Niklas Hedl zurück, während bei Altach Dijon Kameri den gesperrten Mike Bähre ersetzte und Dejan Stojanovic nach überstandenen Rückenproblemen wieder im Tor stand.

Jansson dreht nach der Pause auf – turbulente Minuten folgen
Rapid kam mit viel Schwung aus der Kabine und hätte durch Schaub früh erhöhen können, doch sein Abschluss verfehlte das Tor. Kurz darauf sorgte Isak Jansson für das 2:0, als er den Ball von der Strafraumgrenze präzise ins lange Eck zirkelte. Die Partie wurde anschließend hektischer, denn Cvetkovic sah nach einem Foul an Mustapha zunächst Gelb, doch nach VAR-Überprüfung entschied Schiedsrichter Jakob Semler auf Rot. Die Überzahl der Altacher hielt jedoch nur wenige Minuten, da Paul-Friedrich Koller innerhalb kurzer Zeit zwei Gelbe Karten kassierte und ebenfalls vom Platz musste. Rapid nutzte die erneute numerische Gleichheit sofort und Jansson traf nach dem fälligen Freistoß ein zweites Mal.

Beljo erhöht per Nachschuss – Radulovic setzt den Schlusspunkt
In der Schlussphase blieb Rapid klar überlegen. Jansson wurde im Strafraum gefoult, woraufhin Beljo zum Elfmeter antrat. Zwar scheiterte er zunächst an Stojanovic, doch beim Nachschuss blieb er souverän und stellte auf 4:0. In der Nachspielzeit setzte Andrija Radulovic nach einem Lattentreffer von Börkeeiet den fünften Treffer und sorgte damit für den höchsten Rapid-Sieg der laufenden Saison.

Wichtiger Sieg für Rapid – Altach weiter im Tabellenkeller
Mit dem klaren 5:0-Erfolg holte Rapid den ersten Ligasieg seit Mitte November und schob sich vorübergehend an Salzburg vorbei. Die Grün-Weißen stehen nun bei 31 Punkten und haben beste Chancen auf das Meister-Play-off. Altach bleibt hingegen mit 14 Punkten Tabellenletzter und muss dringend punkten, um im Kampf gegen den Abstieg nicht weiter zurückzufallen.

Ausblick auf die kommenden Aufgaben
Für Rapid geht es bereits am Donnerstag in der Conference League in Banja Luka weiter. In der Bundesliga warten vor der Punkteteilung noch die Duelle gegen Hartberg und den GAK. Altach empfängt in einer Woche Salzburg und tritt danach in Klagenfurt an.


Website Rapid Wien
Website Altach


Bilder des Spiels: