
spusu Vienna Capitals – EC VSV 0:4 (0:2, 0:0, 0:2)
Eishockey, ICE Hockey League, ICE Hockey League, Wien, Steffl Arena
Tore VSV: Dylan MacPherson (8.), Thomas Vallant (17.), Maximilian Rebernig (42./PP1), Nikita Scherbak (60./EN)
Spielbericht:
Lamoureux glänzt bei 4:0-Auswärtssieg in Wien
Der EC iDM VSV hat in der Steffl Arena in Wien einen souveränen 4:0-Erfolg gegen die Vienna Capitals gefeiert. Die Blau-Weißen überzeugten mit einer starken Defensivleistung, hoher Effizienz und einem überragenden Torhüter JP Lamoureux, der mit seinem 50. Shutout in der ICE Hockey League Geschichte schrieb. Die Partie wurde von Sportpictures Austria begleitet.
VSV startet druckvoll und geht verdient in Führung
Der VSV begann aggressiv und setzte die Capitals früh unter Druck. Bereits in den ersten Minuten erspielten sich die Gäste mehrere gute Möglichkeiten. Rebernig scheiterte zunächst noch an Parks, doch in der 8. Minute war es so weit. Nach einem starken Forecheck eroberte Rebernig die Scheibe, Hughes spielte einen präzisen Querpass, und Dylan MacPherson verwertete eiskalt zur Führung.
Die Capitals versuchten zu reagieren, fanden aber kaum Lösungen gegen die kompakte VSV-Defensive. Lamoureux zeigte sich in bestechender Form und entschärfte mehrere gefährliche Abschlüsse. Kurz vor Drittelende erhöhte Villach auf 2:0. Nach intensiver Druckphase landete der Puck über mehrere Stationen bei Thomas Vallant, der aus dem Slot per Rückhand traf. Die Capitals wirkten in dieser Phase überfordert und hatten Mühe, das Tempo der Gäste mitzugehen.
Zerfahrenes Mitteldrittel – Lamoureux hält die Führung fest
Der zweite Abschnitt begann weniger strukturiert. Beide Teams leisteten sich viele Fehlpässe, wodurch der Spielfluss immer wieder unterbrochen wurde. Die Capitals kamen nun etwas besser ins Spiel und prüften Lamoureux mehrfach. Der US-Amerikaner blieb jedoch unüberwindbar und parierte unter anderem gegen Fischer und Donohue.
Villach tat sich offensiv schwerer als im ersten Drittel, kam aber dennoch zu vereinzelten Entlastungsangriffen. Parks hielt die Capitals mit guten Paraden im Spiel, während die Gäste ihren Zwei-Tore-Vorsprung sicher in die Pause brachten.
VSV nutzt Powerplay und macht alles klar
Im Schlussdrittel bot sich dem VSV früh die Chance, in Überzahl zu agieren. Wallner musste wegen Haltens vom Eis, und die Villacher nutzten das Powerplay konsequent. Ein Zuspiel von Scherbak prallte über einen Wiener Schläger zu Maximilian Rebernig, der flach in die lange Ecke traf und auf 3:0 stellte.
Die Capitals antworteten mit zwei guten Chancen, doch Lamoureux blieb weiterhin fehlerfrei. Die Wiener fanden offensiv kaum Mittel, während Villach defensiv äußerst stabil stand. Nach einem Foul von Gregoire an Holway durfte der VSV erneut in Überzahl spielen, konnte jedoch keinen weiteren Treffer erzielen.
In der Schlussphase warfen die Capitals noch einmal alles nach vorne, doch die Gäste verteidigten konzentriert. 27 Sekunden vor dem Ende sorgte Nikita Scherbak mit einem Treffer ins leere Tor für den 4:0-Endstand.
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Website EC VSV
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