
Sturm Graz – Rapid Wien 2:1 (1:0)
Fußball, Bundesliga, Österreich, 03.11.2012
Graz, UPC Arena, 13.259 Zuschauer, Mag. Markus Hameter
Sturm Graz: Johannes Focher, Nikola Vujadinovic, Milan Dudic, Christian Klem,
Andreas Hölzl, Michael Madl, Tobias Kainz, Manuel Weber,
Florian Kainz, Richard Sukuta-Pasu, Rubin Okotie
Ersatzspieler: Christian Gratzei, Matthias Koch, Haris Bukva, Christoph Kröpfl,
Leonhard Kaufmann, Imre Szabics, Darko Bodul
Rapid Wien: Lukas Königshofer, Mario Sonnleitner, Gerson, Thomas Schrammel,
Michael Schimpelsberger, Stefan Kulovits, Muhammed Ildiz,
Christopher Trimmel, Thomas Prager, Guido Burgstaller, Terrence Boyd
Ersatzspieler: Jan Novota, Markus Katzer, Harald Pichler, Boris Prokopic,
Lukas Grozurek, Dominik Starkl
Tore: 1:0 (38.) Richard Sukuta-Pasu, 2:0 (47.) Florian Kainz, 2:1 (67.) Guido Burgstaller
Spielbericht:
Sturm Graz gewinnt 2:1 gegen Rapid Wien in der UPC‑Arena
Sturm Graz hat vor 13.259 Zuschauern in der UPC Arena in Graz einen wichtigen 2:1‑Heimsieg gegen Rapid Wien gefeiert. Die Grazer revanchierten sich damit für die klare Niederlage im ersten Saisonduell und stoppten gleichzeitig ihre Negativserie. Für Rapid war die Partie ein Rückschlag vor dem anstehenden Europa‑League‑Auftritt. Die intensiv geführte Begegnung wurde von Sportpictures Austria umfassend dokumentiert.
Sturm beginnt aggressiv und belohnt sich vor der Pause
Sturm‑Trainer Peter Hyballa hatte nach dem bitteren Cup‑Aus eine Mannschaft mit „Jetzt‑erst‑recht‑Mentalität“ angekündigt – und genau so trat sein Team auf. Die Grazer agierten von Beginn an offensiv, bissig und mit deutlich mehr Tempo als noch unter der Woche. Rapid wirkte überrascht und kam kaum ins Spiel.
Bereits in der 14. Minute musste Rapid‑Torhüter Lukas Königshofer in höchster Not gegen Rubin Okotie retten. Wenig später rettete die Latte nach einem sehenswerten Volleyschuss von Vujadinovic (25.). Die Überlegenheit der Grazer war klar erkennbar, und in der 38. Minute fiel folgerichtig das 1:0. Christian Klem flankte unbedrängt, Richard
Sukuta‑Pasu setzte sich im Kopfballduell durch und traf zur verdienten Führung.
Die Zahlen zur Pause sprachen eine deutliche Sprache: 12:3 Torschüsse und 5:0 Ecken für Sturm Graz.
Rapid ohne Durchschlagskraft – Sturm legt sofort nach
Rapid musste ohne mehrere Stammkräfte auskommen, darunter Hofmann, Alar, Drazan und Heikkinen. Das machte sich bemerkbar. Die Wiener fanden kaum kreative Lösungen und blieben offensiv harmlos. Direkt nach Wiederbeginn folgte der nächste Rückschlag. Ein Weitschuss von Klem wurde von Florian Kainz unhaltbar zum 2:0 abgefälscht (47.).
Erst nach rund 50 Minuten kam Rapid besser ins Spiel. Ein Kopfball von Sonnleitner ging knapp vorbei, doch insgesamt fehlte weiterhin die Präzision. Trainer Peter Schöttel brachte mit Dominik Starkl einen jungen Offensivspieler, der frischen Schwung brachte.
Burgstaller verkürzt – Rapid drängt, Sturm hält dagegen
In der 67. Minute gelang Rapid der Anschlusstreffer. Nach einer starken Aktion von Starkl schob Guido Burgstaller den Ball präzise ins lange Eck. Die Partie wurde nun offener, intensiver und emotionaler. Nach einem Zusammenstoß mussten Madl und Prager behandelt und ausgewechselt werden, was die Schlussphase zusätzlich hektisch machte.
Rapid drängte auf den Ausgleich und kam in der 89. Minute der großen Chance sehr nahe. Christopher Trimmel scheiterte jedoch im Getümmel, als die Grazer Abwehr im letzten Moment klären konnte.
Sturm feiert wichtigen Sieg – Rapid verpasst den Anschluss
Mit dem 2:1 sicherte sich Sturm Graz den ersten Sieg nach vier Spielen und verschaffte sich Luft im Kampf um die oberen Tabellenplätze. Rapid hingegen verpasste es, an Tabellenführer Salzburg dranzubleiben und kassierte ausgerechnet im 50. Bundesligaspiel von Trainer Schöttel eine bittere Niederlage.
Die Bilder des Matches sind in der Fotogalerie von Sportpictures Austria.
Website Sturm Graz
Website Rapid Wien
Bilder des Spiels:



















